Deutscher Urlauber stirbt nach Sturz von Hotelbakon auf Mallorca 

| War noch was…? War noch was…?

Ein deutscher Tourist ist an seinem ersten Urlaubstag auf Mallorca ums Leben gekommen. Der 23-Jährige sei in der Nacht auf Dienstag am sogenannten Ballermann bei einem Sturz vom Hotel gestorben, teilte die Polizei der spanischen Mittelmeerinsel mit. Man gehe von einem tragischen Unfall aus, hieß es. Ermittlungen seien eingeleitet worden. Nach Medienberichten stürzte der junge Mann aus circa zwölf Metern in die Tiefe.

Der Deutsche war gegen 3.00 Uhr morgens im angetrunkenen Zustand von einer Party zurück ins Hotel an der Playa de Palma gekommen, wie Regionalmedien unter Berufung auf Augenzeugen berichteten. Die Ermittler glauben, dass er seinen Schlüssel verloren oder im Zimmer gelassen hatte. Deswegen versuchte er wohl, über die Fassade auf den Balkon seines Zimmers zu klettern. Dabei sei er abgestürzt. Der Rettungsdienst habe den Tod noch am Unfallort bescheinigt.

Auf Mallorca kommt es immer wieder zu tödlichen Balkonstürzen von Touristen. Das Phänomen ist als Balconing bekannt. Meist haben sich die betrunkenen Urlauber ausgesperrt oder wollen als Mutprobe vom Balkon in den Pool springen.

Ende April startete die Partysaison am Ballermann mit den Openings der großen Diskotheken Bierkönig und Megapark. Bis Oktober verwandelt sich der Strandabschnitt auf Mallorca wieder zur deutschen Partymeile. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Mitten in der Nacht plündert ein wilder Elefant ein Restaurant nahe einem thailändischen Nationalpark. Warum zieht es die Tiere immer öfter in die Nähe der Menschen?

Ausgerechnet eine Krankheit brachte Thomas Micolino auf die Idee für ein Eis aus Kamelmilch. Jetzt will der Deutsche Meister mit seiner ungewöhnlichen Kreation auch Weltmeister in Las Vegas werden.

Ein alkoholisierter Mann aus Deutschland drang unbefugt in ein Hotel in Sölden ein, um dort seinen Rausch auszuschlafen. Als der Hotelier den Fremden des Hauses verwies, eskalierte die Situation.

Ob beim Shopping, im Restaurant oder im Job: Millionen Menschen berichten von Alltagsdiskriminierung. Welche Gruppen besonders betroffen sind und welche Folgen das für sie hat.

Ein 68-Jähriger steht im Verdacht, Anleger mit Bauprojekten getäuscht und so einen Millionenschaden verursacht zu haben. Gelockt hatte er sie etwa mit einem angeblichen Hotel-Projekt in Konstanz. Nun wurde Anklage gegen ihn erhoben.

Mit 1,6 Promille zieht ein Mann durch Melsunger Kneipen, verletzt einen Gast und schlägt einen Wirt. Der Tatverdächtige hatte laut Polizei 1,6 Promille Alkohol im Blut.

Nach einer medizinischen Notlage in einem Alsfelder Hotel wurden 13 Personen in Kliniken eingeliefert, fünf davon in kritischem Zustand. Laut Angaben der Polizei wurden das Gesundheitsamt sowie das Veterinäramt des Vogelsbergkreises eingeschaltet, um den Sachverhalt aufzuklären.

In der Rostocker Yachthafenresidenz Hohe Düne kam es am Sonntag zu einem Brand einer Außensauna. Während keine Personen verletzt wurden, entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache.

Es geht um versuchten Mord, versuchten Totschlag und Verstöße gegen das Waffengesetz: Vier Verdächtige sind in U-Haft, einer ist auf freiem Fuß. Die Ermittlungen führen nach Bayern und Niedersachsen.

Stoff, der verbindet – mit einem Hauch Nostalgie: Die Weihe einer DEHOGA-Fahne Bayern soll Zusammenhalt zeigen, wirkt aber ein klein wenig wie ein Gruß aus einer anderen Zeit. Kommentar von Marc Schnerr.