Drei junge Männer nach Überfällen auf Berliner Hotels vor Gericht

| War noch was…? War noch was…?

Nach Überfällen auf Hotels müssen sich drei junge Männer vor dem Berliner Landgericht verantworten. Ein 21-Jähriger hat zu Prozessbeginn am Mittwoch zugegeben, an zwei Taten beteiligt gewesen zu sein. In einem Fall hätten er und ein Komplize im vergangenen September vorgetäuscht, ein Zimmer buchen zu wollen. Er habe einen Rezeptionisten mit einem Messer bedroht, gab der 21-Jährige zu. Die weiteren Angeklagten im Alter von 19 und 26 Jahren schwiegen zu den Vorwürfen. 

Um drei Überfälle innerhalb von rund vier Wochen geht es in dem Verfahren. Bei der ersten Tat habe der 26-Jährige einen Hotel-Angestellten abgelenkt und rund 600 Euro erbeutet. Im zweiten Fall hätten sich zwei Täter maskiert mit Corona-Atemschutzmasken und jeweils mit einem Messer bewaffnet in ein Hotel begeben, heißt es in der Anklage. Sie hätten einen Mitarbeiter bedroht, die Tür zum Büro eingetreten und einen 60 Kilogramm schweren Tresor aus der Verankerung gehebelt. Rund 15.000 Euro hätten die Räuber erbeutet. 

Der 21-Jährige erklärte weiter über seinen Verteidiger, er habe sich an zwei Taten beteiligt, um seinen damaligen Drogenkonsum zu finanzieren. Im ersten Fall hätten sich er und ein Komplize spontan zu der Tat entschlossen. Er bitte um Entschuldigung, so der seit rund sechs Monaten inhaftierte Angeklagte. 

Alle drei Männer müssen sich unter anderem wegen schweren Raubes verantworten. Dem 26-Jährigen wird zudem versuchter Totschlag zur Last gelegt. Er soll im Dezember 2021 einen damals 24-Jährigen in einer Bar im Stadtteil Wilmersdorf mit einem Messer attackiert und schwer verletzt haben. Der Prozess wird am 7. Juni fortgesetzt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Castel Fragsburg bei Meran nimmt einen renovierten Tennisplatz in Betrieb. Die Anlage aus den 1970er-Jahren wurde nach einer langen Phase der Verwilderung für den Hotelbetrieb wieder instand gesetzt.

Neue Erkenntnisse nach der Feuerkatastrophe in Thailand: Ermittler sprechen von blockierten Notausgängen in dem Lokal und möglichen Verstößen gegen Brandschutzauflagen. Derweil steigt die Zahl der Toten.

27 Tote, mindestens 63 Verletzte – ein Brand in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok erschüttert. Laut Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt prüfen die Ermittler unter anderem, ob Notausgänge versperrt gewesen seien und das Lokal die Brandschutzauflagen erfüllt habe. 

Auf ihrem Ryanair-Flug nach Bayern hören Passagiere kurz nach dem Start einen lauten Knall. Eine Fensterscheibe zerbricht, es folgen dramatische Szenen - und ein wohl glimpfliches Ende des Vorfalls.

Am 11. Juli 2025 startete am Landgericht Hamburg der spektakuläre Prozess um die Entführung der Block-Kinder. Was 63 Verhandlungstage später immer noch offen ist.

Kein Ganzkörper-Badeanzug für Musliminnen im Hotelpool? Das wertet die österreichische Justiz als Diskriminierung. Für die Tourismusbranche hat der Fall Signalwirkung.

Tausende protestieren in Tirana gegen Luxus-Resorts im Naturschutzgebiet – und setzen mit rosaroten Flamingos Regierungschef Edi Rama unter Druck. Bahnt sich im kleinen Balkanland ein Umbruch an?

Angebranntes Essen in einer Personalküche hat in Bad Reichenhall einen nächtlichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 250 Hotelgäste mussten das Gebäude verlassen, verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

In einem ehemaligen, leerstehenden Hotel in Boppard-Bad Salzig sind Geschossdecken eingestürzt. Nach der Untersuchung durch einen Fachberater des THW und die Feuerwehr bestehe keine Einsturzgefahr für das Gebäude; Trümmerspürhunde fanden keine Hinweise auf Personen im Objekt.

Kochen mit Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey: Die SPD-Politikerin hat ein kleines Kochbuch verfasst. Sie reagiert damit auf die Bitten ihrer Follower, wie Giffey bei Instagram erklärt.