Dresdens Tourismus-Chef und Hotelier Lohmeyer bereut verbale Entgleisung

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Ein Nachricht vom Vorstandsvorsitzenden des Tourismusverbandes Dresden und Chef der Macrander Hotels, Johannes Lohmeyer (57), hat am Wochenende in Sozialen Netzwerken für Empörung gesorgt. Lohmeyer gerät mit seinen Posts nicht zum ersten Mal in die Kritik.

Jetzt kommentierte Lohmeyer eine Twitter-Nachricht von Jürgen Trittin von den Grünen, der aus einer Satiresendung zitiert hatte: „F.D.P.: Fick den Planeten“. Lohmeyer schrieb daraufhin, laut Bild: „In Jürgen Trittins Kreisen findet man Ficken halt nur geil, wenn es um Kinder geht.“

Daraufhin hagelte es Kritik für Lohmeyer, der laut Bild nach den Protesten weiter twitterte und von „linkem Abschaum“ schrieb.

Zur Bild-Zeitung sagte Lohmeyer dann allerdings doch: „Mich traf Trittins Tweet sehr, da ich der FDP nahestehe. Meine juristisch nicht anfechtbare Meinungsäußerung war allerdings eine Kurzschlussreaktion. Ich habe sie im Nachhinein bereut und den Tweet gelöscht.“

Lohmeyer gerät mit seinem Äußerungen in Sozialen Netzwerken nicht zum ersten Mal in die Kritik. Vor anderthalb Jahren hatte Lohmeyer auch schon eine Welle der Entrüstung im Internet ausgelöst. Auf seinem Facebook-Profil hatte sich der Hotelier zu Silvester über die vielen Stornierungen in seinem Haus aufgeregt, die der damalige Streik der Flugbegleiter ausgelöst hatte. Dabei bezeichnete er die Stewardessen als „Saftschubsen“.

Daraufhin bekam er Mails und wütende Kommentare der Flugbegleiter und von Gästen. Damals relativierte Lohmeyer: „Ich verstehe die Aufregung nicht“, gegenüber Sächsische.de. Der Begriff sei lustig gemeint gewesen und keine Beleidigung. Er habe viele Flugbegleiter in seinem Freundeskreis und diese würden das Wort selbst nutzen.


 

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