Entführung aus Hotelzimmer in Mexiko-Stadt: Hotelchef festgenommen

| War noch was…? War noch was…?

Nach der Entführung von drei Gästen eines Hotels im Zentrum von Mexiko-Stadt sind der Geschäftsführer und eine Rezeptionistin festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, in die Entführung verwickelt gewesen zu sein. Die beiden mutmaßlichen Entführer waren auf der Flucht. Die Männer waren am Mittwoch in das Hotelzimmer einer mexikanischen Familie eingedrungen und hatten eine Frau und deren zwei Töchter verschleppt, teilte die Sicherheitsbehörde der Stadtregierung mit.

Kurz zuvor hatte demnach die Rezeptionistin den Gästen per Telefon angekündigt, dass eine Drogenkontrolle stattfinden würde. Die beiden Männer hatten sich laut der Sicherheitsbehörde als Mitglieder einer für ihre Gewalttätigkeit bekannten Drogenbande zu erkennen gegeben.

Der Familienvater, der im Zimmer zurückgeblieben war, erhielt den Angaben zufolge kurz darauf einen Videoanruf, in dem er zur Zahlung von 500.000 Peso (rund 24.000 Euro) für die Befreiung seiner Angehörigen aufgefordert wurde. Einige Stunden später hörte der Mann dann die Stimme seiner Frau. Er folgte der Stimme in ein anderes Zimmer und fand dort seine Familie sowie den Geschäftsführer des Hotels.

Wie ein Behördensprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, befindet sich das Hotel wenige Schritte vom Hauptboulevard der mexikanischen Hauptstadt - Paseo de la Reforma - entfernt, in der Nähe mehrerer bekannter Museen.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.