Fische als Deko missbraucht – Lokal missachtet Tierschutz

| War noch was…? War noch was…?

Unter erheblichen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz sind in einem Karlsruher Lokal Fische als Dekoration gehalten worden. Nachdem sich ein Bürger beschwert hatte, sei die Veterinärbehörde auf die Gaststätte aufmerksam geworden, wie die Stadt Karlsruhe mitteilte. Demnach befand sich im Gastraum des Lokals ein Aquarium, dessen Beleuchtung den größten Teil des Tages ausgeschaltet war. 

Noch dazu seien in dem Aquarium verschiedene Fischarten gemeinsam gehalten worden – trotz unterschiedlicher Ansprüche an Umgebung und Wasserqualität: So sollen Warm- und Kaltwasserfische gemeinsam gehalten worden sein und auch die Größe des Beckens sei für eine der Fischarten deutlich zu klein gewesen.

Pflanzen oder andere Versteckmöglichkeiten für die Fische hätten ebenfalls gefehlt. In einem runden Glas auf der Theke des Lokals sei zudem ein einzelner Erbsenkugelfisch ohne Beleuchtung, Heizung und Filter gehalten worden.

Die Stadt hat nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und weist auf die hohen Haltungsansprüche von Wassertieren hin. Diese dürften nicht einfach als preisgünstige Dekorationsobjekte benutzt werden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Erst stimmte offenbar der Belag nicht, dann war eine Pizza den Kunden zu klein - und schließlich rückte die Polizei an. Aus einer Reklamation in einer Pizzeria in Osnabrück soll eine handfeste Auseinandersetzung geworden sein.

Mitten in der Hauptreisezeit sorgt Europas aktivster Vulkan auf Sizilien für große Probleme. In Catania kann am Morgen nur eine einzige Maschine starten. Touristen sind verzweifelt.

Eine 110 Jahre alte Hütte im Oberallgäu brennt Anfang des Monats nieder - der Schaden ist nicht so hoch wie zunächst befürchtet. Und es gibt Erkenntnisse zur Brandursache.

Ein Mann randaliert in einem Hotelzimmer in Leipzig. Nach diesem Vorfall wird gegen den Freiberger OB Philipp Preißler ermittelt. Seine Amtsgeschäfte übernimmt derweil ein anderer Politiker.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat Äußerungen einer Restaurantbesucherin nach einem Vorfall mit Mäuseköder im Gastraum als zulässige Meinungsäußerungen eingestuft. Ihr Dackel hatte Ködermaterial gefressen und musste anschließend in einer Tierklinik behandelt werden.

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bielefelder Gaststätte werden fünf Menschen verletzt. Die Polizei muss einschreiten und die Party wird frühzeitig beendet.

Nach einer mutmaßlich missbräuchlichen Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Berliner Hotel soll ein 31-jähriger Gast Einsatzkräfte angegriffen und Widerstand geleistet haben. Ein Polizist setzte daraufhin ein Distanzelektroimpulsgerät ein.

In Spaniens Dörfern und auch auf Mallorca herrscht Ausnahmezustand: Für die Sonnenfinsternis werden Hunderttausende aus dem Ausland erwartet. Hotels sind vielerorts ausgebucht, die wenigen verbliebenen Zimmer kosten oft ein Vielfaches der üblichen Augustpreise.

In Leipzig muss die Polizei einen randalierenden Hotelgast zur Räson bringen, zwei Beamte werden dabei leicht verletzt. War es Freibergs neuer Oberbürgermeister? Eine Sprecherin der Stadt bestätigte zumindest seine Beteiligung.

Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft folgen Anfeindungen in den sozialen Medien. Die vom Unwetter in Rathen betroffene TV-Köchin Leister zieht deshalb Konsequenzen.