Fische als Deko missbraucht – Lokal missachtet Tierschutz

| War noch was…? War noch was…?

Unter erheblichen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz sind in einem Karlsruher Lokal Fische als Dekoration gehalten worden. Nachdem sich ein Bürger beschwert hatte, sei die Veterinärbehörde auf die Gaststätte aufmerksam geworden, wie die Stadt Karlsruhe mitteilte. Demnach befand sich im Gastraum des Lokals ein Aquarium, dessen Beleuchtung den größten Teil des Tages ausgeschaltet war. 

Noch dazu seien in dem Aquarium verschiedene Fischarten gemeinsam gehalten worden – trotz unterschiedlicher Ansprüche an Umgebung und Wasserqualität: So sollen Warm- und Kaltwasserfische gemeinsam gehalten worden sein und auch die Größe des Beckens sei für eine der Fischarten deutlich zu klein gewesen.

Pflanzen oder andere Versteckmöglichkeiten für die Fische hätten ebenfalls gefehlt. In einem runden Glas auf der Theke des Lokals sei zudem ein einzelner Erbsenkugelfisch ohne Beleuchtung, Heizung und Filter gehalten worden.

Die Stadt hat nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und weist auf die hohen Haltungsansprüche von Wassertieren hin. Diese dürften nicht einfach als preisgünstige Dekorationsobjekte benutzt werden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Lange, bevor er als Koch Geld verdiente, besserte Alexander Herrmann sein Taschengeld als Kofferträger auf. Vor allem bei den Bayreuther Festspielen bewährte sich dabei ein kleiner Kniff.

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.

Das Castel Fragsburg bei Meran nimmt einen renovierten Tennisplatz in Betrieb. Die Anlage aus den 1970er-Jahren wurde nach einer langen Phase der Verwilderung für den Hotelbetrieb wieder instand gesetzt.

Neue Erkenntnisse nach der Feuerkatastrophe in Thailand: Ermittler sprechen von blockierten Notausgängen in dem Lokal und möglichen Verstößen gegen Brandschutzauflagen. Derweil steigt die Zahl der Toten.

27 Tote, mindestens 63 Verletzte – ein Brand in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok erschüttert. Laut Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt prüfen die Ermittler unter anderem, ob Notausgänge versperrt gewesen seien und das Lokal die Brandschutzauflagen erfüllt habe. 

Auf ihrem Ryanair-Flug nach Bayern hören Passagiere kurz nach dem Start einen lauten Knall. Eine Fensterscheibe zerbricht, es folgen dramatische Szenen - und ein wohl glimpfliches Ende des Vorfalls.

Am 11. Juli 2025 startete am Landgericht Hamburg der spektakuläre Prozess um die Entführung der Block-Kinder. Was 63 Verhandlungstage später immer noch offen ist.

Kein Ganzkörper-Badeanzug für Musliminnen im Hotelpool? Das wertet die österreichische Justiz als Diskriminierung. Für die Tourismusbranche hat der Fall Signalwirkung.

Tausende protestieren in Tirana gegen Luxus-Resorts im Naturschutzgebiet – und setzen mit rosaroten Flamingos Regierungschef Edi Rama unter Druck. Bahnt sich im kleinen Balkanland ein Umbruch an?