Frank Zander geht wieder mit Foodtruck für Obdachlosen-Aktion auf Tour

| War noch was…? War noch was…?

Sein traditionelles großes Weihnachtsessen für Berliner Obdachlose fällt dieses Jahr wegen der Corona-Lage wieder aus - aber Entertainer Frank Zander (79) geht erneut mit einem Foodtruck auf Tour. Vor Weihnachten will er mit Prominenten wie Franziska Giffey, Gregor Gysi und Inka Bause Mahlzeiten, Geschenketaschen und Schlafsäcke an Bedürftige verteilen. Serviert wird Ragout vom Brandenburger Hirsch mit Böhmischen Knödeln und Apfelrotkohl. Auch ein Angebot zum Impfen soll zusammen mit der Caritas organisiert werden, wie sein Sohn Marcus Zander am Montag mitteilte.

Vor der Pandemie hatte Frank Zander jedes Jahr mit Tausenden von Obdachlosen im Hotel Estrel gefeiert - 2019 zum 25. Mal. Warum er das macht? Diese Frage finde er «wirklich nervend», erklärte Zander. «Kurz gesagt, weil ich hoffe, dass sie alle meine CDs kaufen – Nein, ganz ehrlich – weil ich schon immer sehr sozial veranlagt war und aus meiner Kindheit weiß, wie es sich anfühlt von wenig bis gar nichts zu leben.» Außerdem sei Weihnachten ein christliches Fest. Er sei immer auf der Seite der Schwächeren, ihm gehe es gut und er könne etwas abgeben. «Ein bisschen möchte ich auch Vorbild sein für andere, die meiner Meinung nach was abgeben könnten.»

Durch eine Spende der Zanders sei die Arbeit des Caritas-Trucks bis April 2022 gesichert, hieß es weiter. Dort würden täglich 300 Mahlzeiten verteilt. Über die diesjährige Weihnachts-Aktion hatte zuvor der «Tagesspiegel» berichtet. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.