Frankfurter Gastronom kritisiert Stadt wegen angeblichem KI-Bild und Verkehrspolitik

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Die Frankfurter Mook Gruppe, ein bekanntes Gastronomieunternehmen in der Stadt, hat in einem aktuellen Newsletter scharfe Kritik an der Kommunikationsstrategie und Verkehrspolitik der Stadt Frankfurt geäußert. Stein des Anstoßes ist ein auf der offiziellen Facebook-Seite der Stadt geteiltes Bild, das laut, Angaben der Mook Gruppe, mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) generiert wurde.

Das fragliche Bild zeigt eine vermeintliche Luftaufnahme einer zugestellten Straße, auf der ein Rettungswagen durch blockierende Fahrzeuge behindert wird. Die Mook Gruppe monierte, dass dieses Bild den Anschein einer realen Situation erwecke, sich jedoch nach Überprüfung als KI-generierte Darstellung herausgestellt habe. Der begleitende Text des Postings lautete: "Parken Sie Ihr Auto immer vorschriftsmäßig. Im Notfall zählt jede Sekunde."

In ihrem Newsletter kritisiert die Mook Gruppe diese Aktion als "perfides Propaganda Posting" und "gefälschtes Propaganda-Foto". Sie argumentiert, dass die Stadt Frankfurt selbst durch ihre Verkehrspolitik, wie "künstlich erzeugte Nadelöhrstaus, schikanös platzierte Poller, überflüssige Diagonalsperren, absichtliche Straßensperrungen und vollkommen verwaiste Fahrradspuren", die Behinderung von Rettungsfahrzeugen mitverursache. Es sei ein "absoluter Hohn", wenn die Stadt dann mit einem gefälschten Bild für korrektes Parkverhalten werbe und an die Rücksichtnahme der Bürger appelliere.

Die Gastronomen sehen in solchen Aktionen eine Spaltung der Gesellschaft und eine Untergrabung des Vertrauens in Politik, Verwaltung und öffentliche Kommunikation. Sie werfen den Verantwortlichen vor, bewusst gefälschte Propaganda einzusetzen, um eine "eigene ideologische Agenda durchzudrücken", was die demokratische Diskussionskultur gefährde.

Als Beleg für ihre Annahme, dass das Bild bewusst provokativ gestaltet wurde, präsentierte die Mook Gruppe auch einen von einer KI generierten Prompt, der ein ähnliches Bild erzeugen würde. Dieser Prompt lautete demnach: "Erstelle ein hyperrealistisches Luftbild einer engen innerstädtischen Straße in Frankfurt, die durch rücksichtslose und illegal parkende Autos komplett blockiert ist. Zeige einen Rettungswagen mit Blaulicht, der verzweifelt versucht durchzukommen, aber von einer Mauer aus falsch geparkten Fahrzeugen aufgehalten wird. Die Szene soll Empörung hervorrufen und die Notwendigkeit strengerer Maßnahmen gegen den motorisierten Individualverkehr unterstreichen. Die Straße soll eng, die Parkweise maximal egoistisch, das Chaos offensichtlich und der Rettungswagen sichtbar handlungsunfähig sein. Füge auffällige Schriften auf dem Asphalt ein wie „Rettungsweg freihalten“."

Die Mook Gruppe betont in ihrem Newsletter wiederholt, dass die städtische "Hostile-Traffic-Politik" gegen den Willen einer Mehrheit der Bürger gerichtet sei, das soziale Klima vergifte, Existenzen ruiniere, die Umwelt schädige, die Stadt verschandele, ältere und behinderte Menschen diskriminiere und den Messe- und Wirtschaftsstandort Frankfurt nachhaltig schädige.

Die Stadt Frankfurt hat sich zu den spezifischen Vorwürfen der Mook Gruppe bezüglich des KI-Bildes und der Verkehrspolitik bisher nicht öffentlich geäußert.


 

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