Franky und Coen: Niederländer verschenken Fastfood in der Ukraine

| War noch was…? War noch was…?

Franky und Coen sind in den Niederlanden durch ihre Give-aways in der Ukraine inzwischen zu bekannten Namen geworden. Im November und Dezember verschenken sie in den vom Krieg stark betroffenen Städten wie Irpin, Bucha und Borodianka Pommes frites und typisch holländische frittierte Snacks wie Frikandellen und Kroketten.

Diese Woche fährt das Duo mit seinem Foodtruck zum siebten Mal die 2500 km von den Niederlanden in die Ukraine. Auch im Dezember werden sie zusammen mit dem Weihnachtsmann in die Ukraine fahren, diesmal mit einem Lastwagen voller Geschenke, um Kindern und Erwachsenen zu helfen, die miserable Situation für eine Weile zu vergessen.

Es wird ein weihnachtliches Ambiente mit geschmückten Zelten und weihnachtlicher Musik geschaffen und der Weihnachtsmann wird Geschenke verteilen. Wie bei früheren Gelegenheiten werden Franky und Coen mehrere Waisenhäuser, ein Krankenhaus und Flüchtlingsunterkünfte besuchen.

Frankys Frau stammt aus Kiew. „Deshalb hat der Krieg einen noch größeren Einfluss auf mich. Die Bilder der nach Polen fliehenden Bürger haben mich tief berührt. Mein erster Gedanke war: Ich werde etwas tun." Als er seinem Freund Coen von seinen Plänen erzählte, zögerte dieser nicht eine Sekunde lang. Gemeinsam machten sie sich mit 4.000 Euro Ersparnissen in Form von Pommes und Snacks auf den Weg zur Grenze. „Wir haben jeden Tag bis zu 2000 Portionen Pommes frites gebraten. Wir waren jetzt schon sechs Mal da, mit insgesamt 90.000 Portionen, und das Gleiche noch einmal in Snacks!"

Persönliche Geschichten Menschen warten manchmal stundenlang in Schlangen von mehr als hundert Metern auf eine Portion Pommes frites und erzählen ihre persönlichen Geschichten. Besonders berührt sind die Köche von ihren Gesprächen mit Kindern. 

Franky und Coen sind aber nicht nur daran interessiert, den Hunger zu lindern. Vor allem wollen sie die Menschen unterstützen und zum Lächeln bringen. Ihre außergewöhnlichen Taten blieben von den niederländischen Medien nicht unbemerkt. Nachrichtensender haben über ihre Geschichte berichtet, wie der nationale Nachrichtensender NOS und die Talkshow Khalid en Sophie.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand in einem Schnellrestaurant in Ludwigsburg sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Angestautes Fett in der Dunstabzugshaube sei in Brand geraten, teilte die Polizei mit.

In einem Hotel in München-Neuperlach sind rund 200 Gäste wegen eines Brandes evakuiert worden. Ein Mann wurde laut Polizei leicht verletzt, das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Noch keine Rettungsschwimmer am Strand, starke Strömung, dramatische Szenen: Wie ein deutscher Urlauber bei dem Versuch, Leben zu retten, selbst ums Leben kam.

Acht Ordensfrauen kehren nach einer Wallfahrt im Dönerladen ein. Für Schwester Irmingard wird es mit über 90 Jahren eine Premiere – und im Netz ein Millionenhit.

Der Möbelkonzern Ikea hat gemeinsam mit Chupa Chups einen limitierten Köttbullar-Lolli angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens geht die Idee auf einen Aprilscherz vom 1. April in sozialen Netzwerken zurück.

Beim GastroFrühling 2026 des DEHOGA Bayern haben Teilnehmer im Hippodrom-Festzelt auf dem Münchner Frühlingsfest erneut eine öffentliche Geste gegenüber Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gezeigt. Rund 2.500 Gäste aus Gastronomie und Hotellerie zogen den Hut vor dem Politiker. Es ging auch um aktuelle Herausforderungen der Branche.

Beim Berlin Firefighter Stairrun im Park Inn Berlin Alexanderplatz haben 802 Teilnehmer aus elf Ländern 770 Stufen in voller Ausrüstung bewältigt. Das schnellste Team kam aus Polen.

Die Kaulitz-Brüder von Tokio Hotel erzählten in ihrem Podcast von einer ausgearteten Aftershow-Party in einem Hotel im Europa-Park. Eine Woche später stellen sie die Situation nun etwas anders dar.

Eine vierköpfige Familie stirbt an einer Vergiftung, laut Gutachten durch Insektizide im Hotelzimmer. Nun stehen sechs Angeklagte vor Gericht - und weisen die Schuld strikt von sich.

Wegen seiner Krebserkrankung bleibt der wegen Steuerhinterziehung und Insolvenzverschleppung verurteilte Star-Koch Alfons Schuhbeck weiter auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft München I hat entschieden, die Unterbrechung der Haft bis mindestens zum vierten September zu verlängern.