Freising: Böller auf asiatisches Restaurant geworfen - 16-Jähriger in Haft

| War noch was…? War noch was…?

Ein 16-Jähriger soll in Freising einen Böller auf ein gut besuchtes asiatisches Restaurant geworfen und dabei eine Parole gerufen haben, die auf nationalsozialistisches Gedankengut schließen lässt. Ein 15-Jähriger soll während des Vorfalls am Samstagabend Schmiere gestanden haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die beiden Jungen liefen den Angaben zufolge nach dem Vorfall weg. Drei Gäste, die im Restaurant saßen, rannten ihnen demnach jedoch hinterher und konnten sie aufhalten.

Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der 16-Jährige in jüngerer Vergangenheit bereits mit Äußerungen und Gesten, die auf eine nationalsozialistische Einstellung hindeuten, aufgefallen war. Nachdem die Staatsanwältin einen Strafantrag gegen ihn stellte, wurde der 16-Jährige in eine Haftanstalt gebracht, wie es weiter hieß. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, es gab auch keinen Sachschaden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.