Für Vegetarier Karl Lauterbach war Abschied vom Fleisch nicht leicht

| War noch was…? War noch was…?

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist der Verzicht auf Fleisch in seiner Ernährung nach eigenen Worten nicht leicht gefallen. Als Kind und junger Mann habe er es sehr gerne gegessen, sei es für ihn ein Genuss gewesen, sagte er bei einer Veranstaltung der «Zeit»-Verlagsgruppe. «Und von daher war der
Abschied für mich nicht leicht.»

Heute hält er den Wandel der fleischlastigen Ernährung für wichtig: «Fleischkonsum in Deutschland ist ja in vielerlei Hinsicht vollkommen unvernünftig, grenzt an den Wahn, wenn man drüber nachdenkt», sagte der Politiker. Das fange schon mit der Tierquälerei an, so der 59-Jährige. «Die Tiere leben in der Regel in Qual, das billige Fleisch ist sonst gar nicht herstellbar.» Außerdem begünstige die Menge an Fleisch, die hierzulande gegessen werde, zahlreiche Krankheiten.

Schließlich hob der SPD-Politiker noch die Auswirkungen auf das Klima hervor, «also dass wir hier durch die Rinderzucht die CO2- und auch die Methanfreisetzung haben, was viel schlimmer ist, und dann eben noch die schlechte Energiebilanz, die das Ganze hat – es ist einfach in jeder Hinsicht unvernünftig». (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das niederländische Königspaar hat für einen Besuch bei einem Wiener Integrationsprojekt Kochschürzen angelegt. Am zweiten Tag seines Staatsbesuchs zeigte sich Willem-Alexander den Fotografen in der «Community-Cooking»-Küche mit einem Nudelholz.

In der US-Metropole Atlanta im Bundesstaat Georgia ist es in einer Subway-Filiale zu einer Schießerei gekommen. Ein Gast hatte sich zuvor über zu viel Mayonnaise auf seinem Sandwich beschwert und lautstark mit zwei Mitarbeiterinnen gestritten.

Der österreichische Starkoch Alexander Kumptner bekommt eine Vorabend-Show bei Sat.1. «Doppelt kocht besser» läuft ab dem kommenden Montag (4. Juli) montags bis freitags jeweils um 19.00 Uhr.

Wie viel Bayern darf es sein zu einem G7-Gipfel in Bayern? Das ist eine Frage, die offenbar manche beschäftigt. Bayerns Ministerpräsident Söder hat den Empfang für die G7-Chefs mit Trachtlern gegen viel Kritik, Spott und Häme etwa in sozialen Netzwerken verteidigt.

Mindestens 22 Menschen sind aus noch unerklärter Ursache in einer Kneipe in der südafrikanischen Stadt East London ums Leben gekommen. Einige Augenzeugen vermuteten eine Vergiftung der Kneipenbesucher.

Der ehemalige Wiesnwirt Sepp Krätz betreibt in München mit seiner Familie das Restaurant „Andechser am Dom“. Nachdem er im Zuge der Corona-Pandemie seinen Laden schließen musste, steht er nun für die G7-Präsidenten am Grill.

Nach massiven Beschwerden von Geschäftsleuten und Gastronomen reagiert die Gemeinde. Ein Durchgang in der Nähe eines Brunnens in der Wilhelmstraße wurde mit Betonblöcken zugestellt.

Eine betrunkene Seniorin hat sich vehement gegen ein Lokalverbot in Berlin-Charlottenburg gewehrt und ist dabei auf Polizisten losgegangen. Zuvor soll die 71-Jährige Gäste belästigt haben, so dass ihr ein Hausverbot erteilt wurde.

Biertrinker dürfen sich bei dieser Nachricht freuen: Wissenschaftler haben festgestellt, dass moderater Biergenuss das Risiko für Demenz und Krebs senken kann. Auch vor Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen soll Bier schützen.

Beim Brand in einer Gaststätte in Willstätt im Ortenaukreis ist ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro entstanden. Wie die Polizei am Mittwochabend mitteilte, war das Feuer am Nachmittag ausgebrochen. Vermutet wird, dass ein auf dem Herd vergessener Topf Ursache gewesen sein könnte.