G7-Gipfel auf Schloss Elmau: Dutzende Staatsanwälte und Richter vor Ort

| War noch was…? War noch was…?

Zum G7-Gipfel auf Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen werden mehr als zwei Dutzend Staatsanwälte und Richter vor Ort sein. Im Schichtbetrieb sollen mehr als 25 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte rund um die Uhr bereitstehen. Daneben werden in Garmisch-Partenkirchen zwischen vier und sieben Richterinnen und Richter eingesetzt sein, wie das Justizministerium mitteilte.

«Polizei und Justiz bereiten sich sehr sorgfältig auf das Treffen in Elmau vor», sagte Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU). «Unsere Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte werden rund um die Uhr für den Schutz und die Sicherheit im Einsatz sein.»

Am Olympia Skistadion wurden rund 260 Container aufgebaut, die Polizei und Justiz gemeinsam nutzen werden. Für mutmaßliche Straftäter gibt es Arrestzellen: In 50 der Container können nach einer Fest- oder Gewahrsamnahme bis zu 150 Personen vorübergehend untergebracht werden.

In den Containern gibt es Räume für Richter, Staatsanwälte, Verteidiger, Dolmetscher, kriminalpolizeiliche Sachbearbeiter, Erkennungsdienst und Bundespolizei, aber auch eine Verpflegungsstation, Sanitäts- und Aufenthaltsräume.

Der G7-Gipfel unter Leitung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist vom 26. bis 28. Juni geplant. Bereits 2015 hatten sich die Staats- und Regierungschefs von sieben führenden Industrienationen auf Schloss Elmau getroffen. Damals waren laut Polizei rund 18 000 Beamte im Einsatz. Bisher heißt es, dieses Mal werde es eine ähnliche Zahl sein. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.