Gäste auf der Flucht: Behörde versiegelt Düsseldorfer Restaurant

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Nur einen Tag nach der Schließung eines Restaurants in Düsseldorf sind der Inhaber und eine Kellnerin bei der Kontrolle durch das Ordnungsamt erneut erwischt worden. Laut Mitteilung der Stadt von Montag saßen bei der Nachkontrolle am Freitag sechs Gäste an einem Tisch, obwohl im Corona-Lockdown niemand bewirtet werden darf. Die Gäste flüchteten über einen Hinterausgang und versteckten sich zeitweise mit Weinflaschen und Gläsern in einem Holzverschlag. Der Betrieb wurde erneut geschlossen, die Notausgänge im Innenhof und die Eingangstür wurden versiegelt. Schon am Donnerstag war das Restaurant im Stadtteil Oberkassel aufgefallen: Gäste saßen dort ohne Mund-Nasen-Schutz und ließen sich bewirten.

Düsseldorf für eine sehr rigide Corona-Politk bekannt und verhängte sogar eine Verweilverbot im Freien. Dieses hat die Stadt inzwischen gekippt. Es war eingeführt worden, weil zuletzt der Mindestabstand und die Kontaktbeschränkungen wegen zu vieler Menschen nicht eingehalten werden konnte. Zuletzt habe sich die Lage entspannt. Das Verweilverbot habe gewirkt, sagt die Stadt. Die Regel ist deshalb jetzt aufgehoben. Die erweiterte Maskenpflicht in der Düsseldorfer Altstadt und entlang des Rheinufers gilt aber weiterhin. Sie ist bis zum 04. April verlängert worden.


 

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