Gasleck in Luxus-Hotel auf Mallorca: Zwei Urlauber schwer verletzt

| War noch was…? War noch was…?

Ein schwerer Zwischenfall im Fünf-Sterne-Hotel Nixe Palace in Palma hat am Freitagabend für einen Großeinsatz der Rettungskräfte gesorgt. Gegen 19.30 Uhr trat in der Hotelküche Kohlenmonoxid aus, das sich in den oberen Etagen des Gebäudes sammelte. In der Folge mussten rund 300 Gäste evakuiert werden. Zwei Hotelgäste sowie der Hotelarzt erlitten eine Kohlenmonoxidvergiftung.

Besonders schwer betroffen war laut Mallorca Zeitung eine 35-jährige Urlauberin, die in die Clínica Juaneda gebracht und dort in einer Dekompressionskammer behandelt wurde. Auch ein 58-jähriger schwedischer Gast kam in ernstem Zustand in die Clínica Rotger. Der Hotelarzt wurde mit leichten Symptomen ins Krankenhaus Son Espases eingeliefert.

Die Feuerwehr konnte das Leck lokalisieren, die betroffenen Bereiche sichern und das gesamte Gebäude auf weitere Belastungen prüfen. Gegen 22.30 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden, und die Gäste durften in ihre Zimmer zurückkehren.

Wie die Mallorca Zeitung weiter berichtet, war dies bereits die dritte Hotelevakuierung auf der Insel in diesem Jahr: Im Januar führte ein Küchenbrand im Hotel Es Princep in Palma zur vorübergehenden Räumung, im Februar brannte ein Gebäude des Hotels Zafiro in Can Picafort, und erst im April musste nach einem Supermarktbrand in Cala Millor ein benachbartes Aparthotel evakuiert werden. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.