Gericht verbietet illegal betriebene Beachbar in Greven an der Ems

| War noch was…? War noch was…?

Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster hat zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen darauf gepocht, dass Naturschutzbelange eingehalten und über Kultur und Freizeit stehen müssen. Am Montag informierte das OVG darüber, dass die Nutzung einer Beachbar in den Auen der Ems in Greven im Kreis Steinfurt untersagt werden muss.

Die Beachbar liegt in einem Naturschutzgebiet. Bereits das Verwaltungsgericht Münster hatte einem Antrag des NABU (Naturschutzbund) stattgegeben und einen Verstoß gegen Verbote im geltenden Landschaftsplan festgestellt. Dem schloss sich das OVG an. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.

Zur Begründung führt das OVG aus, dass die Stadt Greven keine Gründe vorgetragen habe, die Entscheidung aus der Vorinstanz aufzuheben. Das Verwaltungsgericht hatte festgestellt, dass die Beachbar illegal betrieben werde und dass dies der Stadt auch zweifelsfrei bewusst sei.

Anfang Juni hatte das OVG bestätigt, dass Konzerte auf der Rhein-Insel Grafenwerth verboten bleiben. Die Insel in Bad Honnef im Rhein-Sieg-Kreis liegt in einem Naturschutzgebiet. Der Bund (Bund für Umwelt und Naturschutz) hatte sich gegen drei Konzerte über Pfingsten gewandt und in einem Eilverfahren Recht bekommen. Sowohl Verwaltungsgericht als auch OVG sahen bei der Erlaubnis der Konzerte Verstöße gegen umweltbezogene Rechtsvorschriften.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.