Großbrand beschädigt Hotel Continental Park in Luzern

| War noch was…? War noch was…?

Im Hotel Continental Park im Schweizer Luzern ist am 20. Juli 2026 ein Großbrand ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr Stadt Luzern entstand das Feuer im Dachbereich des Hotels. Rund 60 Hotelgäste mussten das Gebäude verlassen, etwa 120 Einsatzkräfte waren an den Löscharbeiten beteiligt. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt.

Feuerwehr verhindert Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Gebäude

Die Berufsfeuerwehr sei am Sonntagabend um 19.39 Uhr alarmiert worden und habe beim Eintreffen einen massiven Dachstockbrand mit starker Rauchentwicklung festgestellt. Nach Angaben der Feuerwehr habe akute Gefahr bestanden, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude übergreifen könnten. Deshalb seien weitere Einsatzkräfte nachalarmiert worden.

Das Hotel wurde vollständig geräumt, angrenzende Gebäude wurden teilweise evakuiert. Wie die Feuerwehr weiter mitteilte, konnte ein Übergreifen des Feuers auf Nachbarhäuser verhindert werden. Die Löscharbeiten dauerten jedoch mehrere Stunden an. Während des Einsatzes blieb das Gebiet rund um den Brandort großräumig abgesperrt.

Rund sechzig Hotelgäste mussten ihre Unterkunft kurzfristig verlassen

Nach Angaben der Einsatzkräfte wurden die rund 60 evakuierten Hotelgäste zunächst im nahegelegenen Vögeligärtli betreut und anschließend auf verschiedene Unterkünfte verteilt.

Der Rettungsdienst kontrollierte vorsorglich sechs Personen sowie zwei Feuerwehrleute auf mögliche Rauchbeeinträchtigungen. Weitere medizinische Maßnahmen seien nicht erforderlich gewesen. Ein Feuerwehrmann verletzte sich nach Angaben der Feuerwehr leicht am Arm und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Polizei untersucht derzeit die Ursache des Dachstockbrands im Hotel

Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Wie die Feuerwehr mitteilte, hat die Luzerner Polizei die Ermittlungen übernommen.

Nach Angaben der Feuerwehr standen insgesamt 120 Feuerwehrleute im Einsatz. Unterstützung erhielt die Stadtfeuerwehr von der Feuerwehr Emmen sowie von Atemschutzkräften der Feuerwehr Kriens.

Über den Einsatz hatten zunächst unter anderem 20 Minuten, SRF und die Luzerner Zeitung berichtet. Die Angaben zu Einsatzverlauf, Evakuierung und Verletzten decken sich mit der später veröffentlichten Mitteilung der Feuerwehr Stadt Luzern.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bielefelder Gaststätte werden fünf Menschen verletzt. Die Polizei muss einschreiten und die Party wird frühzeitig beendet.

Nach einer mutmaßlich missbräuchlichen Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Berliner Hotel soll ein 31-jähriger Gast Einsatzkräfte angegriffen und Widerstand geleistet haben. Ein Polizist setzte daraufhin ein Distanzelektroimpulsgerät ein.

In Spaniens Dörfern und auch auf Mallorca herrscht Ausnahmezustand: Für die Sonnenfinsternis werden Hunderttausende aus dem Ausland erwartet. Hotels sind vielerorts ausgebucht, die wenigen verbliebenen Zimmer kosten oft ein Vielfaches der üblichen Augustpreise.

In Leipzig muss die Polizei einen randalierenden Hotelgast zur Räson bringen, zwei Beamte werden dabei leicht verletzt. War es Freibergs neuer Oberbürgermeister? Eine Sprecherin der Stadt bestätigte zumindest seine Beteiligung.

Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft folgen Anfeindungen in den sozialen Medien. Die vom Unwetter in Rathen betroffene TV-Köchin Leister zieht deshalb Konsequenzen.

Ein beißender Geruch in einem Hotelzimmer löst einen größeren Einsatz in Iserlohn aus. Einige brauchen Chemikalien-Schutzanzüge. Erhöhte Ammoniakwerte werden gemessen. War es ein Kühlschrank?

Low Carb und Protein-Bowls liegen im Trend – doch beim Frühstück zählt in vielen Ländern weiterhin vor allem eins: Tradition. Von Hongkong bis Madrid - ein Streifzug durch die Morgenküchen der Welt.

1811 gilt als «Kometenjahrgang». Nun ist eine Flasche des historischen Weins versteigert worden. Das Weingut war schon Goethe ein Begriff.

Eine Weinflasche des Jahrgangs 1811 aus der Pfälzer Lage Forster Ungeheuer ist im Internet für 10.250 Euro versteigert worden. 1811 gilt in der Branche als «Kometenjahrgang», da in diesem Jahr ein großer Himmelskörper erschien.

In der Toskana räumt ein Dominikanermönch das Archiv auf. Dort findet er ein vergilbtes Papier aus dem 19. Jahrhundert für ein Getränk aus Colanüssen und Kokablättern. Klingt bekannt?