Islamistische Drohungen gegen Kulturkneipe in Neukölln

| War noch was…? War noch was…?

Nach immer wiederkehrenden antisemitischen Schmierereien sowie islamistischen Drohungen und zuletzt auch einem kleinen Brand an einer Kulturkneipe in Berlin-Neukölln soll es am heutigen Sonntag eine Solidaritätsdemonstration geben. «Demonstration Solidarität mit dem Bajszel» hieß es in einem Post von Unterstützern bei Instagram, den auch die Kneipe selber weiterleitete. Dort war von einem «antisemitischen Brandanschlag letzte Nacht» auf die Kneipe in der Emser Straße die Rede. Der Beginn der Demo ist für 19.00 Uhr geplant. 

Die Polizei teilte mit, ein Feuerwehrmann habe gegen 6.15 Uhr am Sonntagmorgen auf dem Weg nach Hause einen brennenden Papierkorb an der Fassade des Gebäudes bemerkt und die Flammen mit einem Eimer Wasser gelöscht. Zuvor hätten Polizisten eine Schmiererei in roter Farbe und einen Aufkleber mit Bezug zum Nahostkonflikt auf der Schaufensterscheibe des Cafés festgestellt. Ob zwischen dem Feuer, dem Café und der Sachbeschädigung ein Zusammenhang besteht, werde vom Landeskriminalamt ermittelt. 

Der «Tagesspiegel» veröffentlichte ein Foto mit Rauchspuren an einer Hauswand und einem Fenster. Eine Betreiberin sagte der Zeitung, die Türschlösser seien zugeklebt worden. Die Kneipe werde derzeit fast täglich mit Parolen für die islamistische Hamas und mit dem roten Hamas-Dreieck beschmiert. Aber auch in den vergangenen Monaten und Jahren gab es immer wieder antisemitische und propalästinensische Vorfälle und Schmierereien mit dem roten Hamas-Dreieck. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wegen einer Bedrohung aus dem Iran hat das Weiße Haus bei Donald Trumps Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei Berichten zufolge zu einer ungewöhnlichen List gegriffen. Der Präsident stieg vor Kameras in die Air Force One, wechselte laut «Washington Post» anschließend aber unbemerkt in einen Catering-Container.

Erst stimmte offenbar der Belag nicht, dann war eine Pizza den Kunden zu klein - und schließlich rückte die Polizei an. Aus einer Reklamation in einer Pizzeria in Osnabrück soll eine handfeste Auseinandersetzung geworden sein.

Mitten in der Hauptreisezeit sorgt Europas aktivster Vulkan auf Sizilien für große Probleme. In Catania kann am Morgen nur eine einzige Maschine starten. Touristen sind verzweifelt.

Eine 110 Jahre alte Hütte im Oberallgäu brennt Anfang des Monats nieder - der Schaden ist nicht so hoch wie zunächst befürchtet. Und es gibt Erkenntnisse zur Brandursache.

Ein Mann randaliert in einem Hotelzimmer in Leipzig. Nach diesem Vorfall wird gegen den Freiberger OB Philipp Preißler ermittelt. Seine Amtsgeschäfte übernimmt derweil ein anderer Politiker.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat Äußerungen einer Restaurantbesucherin nach einem Vorfall mit Mäuseköder im Gastraum als zulässige Meinungsäußerungen eingestuft. Ihr Dackel hatte Ködermaterial gefressen und musste anschließend in einer Tierklinik behandelt werden.

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bielefelder Gaststätte werden fünf Menschen verletzt. Die Polizei muss einschreiten und die Party wird frühzeitig beendet.

Nach einer mutmaßlich missbräuchlichen Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Berliner Hotel soll ein 31-jähriger Gast Einsatzkräfte angegriffen und Widerstand geleistet haben. Ein Polizist setzte daraufhin ein Distanzelektroimpulsgerät ein.

In Spaniens Dörfern und auch auf Mallorca herrscht Ausnahmezustand: Für die Sonnenfinsternis werden Hunderttausende aus dem Ausland erwartet. Hotels sind vielerorts ausgebucht, die wenigen verbliebenen Zimmer kosten oft ein Vielfaches der üblichen Augustpreise.

In Leipzig muss die Polizei einen randalierenden Hotelgast zur Räson bringen, zwei Beamte werden dabei leicht verletzt. War es Freibergs neuer Oberbürgermeister? Eine Sprecherin der Stadt bestätigte zumindest seine Beteiligung.