Japaner sabotiert aus Wut Touristenbahn mit tausenden Fake-Buchungen

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Ein genervter Japaner hat mit Tausenden von Fake-Buchungen eine bei Touristen beliebte Luxus-Ausflugsbahn sabotiert. Wie japanische Medien am Mittwoch berichteten, hatte der 48-jährige Arbeitslose den sogenannten Romancecar, der Tokio mit beliebten Ausflugszielen wie Hakone am heiligen Berg Fuji verbindet, innerhalb von neun Monaten rund 9300 Mal online ohne Kaufabsicht reserviert.

Passagiere müssen den «Limited Express Romancecar» vor Abfahrt buchen, wobei ein Aussichtsdeck vorne oder hinten am Zug besonders begehrt ist. Dort habe ihn einmal ein Gast gestört, aber das Personal habe nichts dagegen getan, gab der Mann als Grund für seine Sabotage an. Er zählt sich zu Japans vielen Zug-Fans und liebe den «Romancecar».

Da das Buchungssystem eine Sitzplatzreservierung automatisch storniere, wenn die Fahrkarte 15 Minuten vor Abfahrt nicht bezahlt ist, konnte der Betreiber Odakyu Electric Railway den Sitz stets nur in letzter Minute anderweitig verkaufen, hieß es. Der Mann habe alle Buchungen online auf dem Smartphone unter seinem Namen vorgenommen. Gegen ihn ermittelt die Polizei nun wegen betrügerischer Behinderung von Geschäftstätigkeiten. (dpa)


 

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