Kiloweise Opium in Nähmaschinen: Gastronom verurteilt

| War noch was…? War noch was…?

Nach einem Schmuggel von mehreren Kilo Opium im Sockel von Nähmaschinen hat das Landgericht Bonn einen 46 Jahre alten Mann zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Der ehemalige Gastronom sei wegen Beihilfe zum Drogenhandel und versuchten Besitzes von Drogen schuldig gesprochen worden, teilte das Gericht am Dienstag mit.

Der Mann war einst von einem befreundeten Geschäftsmann gebeten worden, elf Kisten mit irakischen Spezialnähmaschinen für Brautkleider bei einer Bonner Speditionsfirma abzuholen und nach Köln zu bringen. Als Kurierlohn sollen ihm 500 Euro versprochen worden sein. Der Spediteur hatte jedoch über den irakischen Zoll einen Hinweis bekommen, dass sich in der Ladung eine große Menge Opium befinde. Er wandte sich daher an den deutschen Zoll.

Die Fahnder hatten die illegale Füllung aus den Nähmaschinen entnommen und konfisziert - und dem Angeklagten eine Falle gestellt. Nachdem er die elf Kisten in seinem Auto verstaut und das Gelände verlassen hatte, wurde er schnell gestoppt.

Der nicht vorbestrafte Vater erklärte im Prozess, er habe gewusst, dass es sich um Opiumschmuggel gehandelt habe. Wegen «Stress» mit dem Restaurant und finanzieller Probleme habe er das Kurierangebot angenommen - «mit Bauchschmerzen». (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Zum Ende des 81. Prozesstages um die Entführung der Block-Kinder hat die Nachricht von der Festnahme des ehemaligen BND-Präsidenten August Hanning wegen Spionageverdachts für Aufmerksamkeit gesorgt.

Fast 100 Euro für ein Sandwich – und trotzdem mehr als 1.000 Verkäufe im Monat: Das Frankfurter Zenzakan meldet einen Absatzrekord für sein Steak-Sandwich. Für das Wintergeschäft erwartet das Unternehmen weitere Zuwächse.

Die frühere Chefin der Subway-Einkaufskooperative IPC und ihr Bruder sollen über Jahre geheime Zahlungen von Lieferanten erhalten haben. Die US-Staatsanwaltschaft​​​​​​​ beziffert die mutmaßlich erlangten Gelder auf mehr als 80 Millionen Dollar.

Wegen eines defekten Aufzugs musste die Feuerwehr gestern Abend zum Berliner Funkturm ausrücken. Mehrere Gäste saßen im Restaurant und auf der Aussichtsplattform fest.

Nach einer Ohrfeige im Bierzelt entzieht Münchens Oberbürgermeister der Fraktion der Linken den Tisch in der Ratsboxe. Wie es dazu kam und welche Konsequenzen nun folgen.

Ursprünglich hatte es so ausgesehen, als ob Jimi Blue Ochsenknecht im Streit um eine jahrelang nicht bezahlte Hotelrechnung in Österreich ohne Verurteilung davonkommt. Doch die Staatsanwaltschaft war nicht einverstanden. Nun wurde eine Geldstrafe verhängt.

Wie viel Kritik ist erlaubt, wenn der eigene Hund im Restaurant an giftigen Mäuseköder gelangen konnte? Ein Gericht erklärt, ob emotionale Insta-Posts in diesem Fall rechtens sind.

Es begann mit einer teuren Geburtstagsfeier in Tirol und einer offenen Rechnung. Haftbefehl und Verhaftung folgten. Nun soll ein Urteil fallen - allerdings ohne Ochsenknecht.

Russen und Ukrainer lieben ungeachtet des Krieges beim Essen weiter ihre kulinarischen Klassiker wie Borschtsch und Bliny. Die russische Parlamentsküche hat nun aber ein berühmtes Gericht umbenannt.

Der Nürburgring führt eine TikTok-Auswertung deutscher Sehenswürdigkeiten mit rund 109.000 Beiträgen an. Europaweit liegt die Rennstrecke auf Platz neun, während Disneyland Paris die Auswertung anführt.