Kiloweise Opium in Nähmaschinen: Kölner Gastronom vor Gericht

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Vor dem Bonner Landgericht muss sich seit Dienstag ein 46 Jahre alter Gastronom wegen Beihilfe zur Einfuhr von Drogen sowie versuchten Besitzes verantworten. Der Kölner war im Juni 2020 festgenommen worden, nachdem er in einer Bonner Speditionsfirma elf irakische Spezialnähmaschinen für Brautkleider abgeholt hatte, in deren Sockel sich 29 Kilo Opium befunden haben sollen.

Der Schmuggel aus dem Irak war bereits am Frankfurter Zoll aufgeflogen. Die Fahnder hatten die illegale Füllung aus den Nähmaschinen entnommen und konfisziert - und dem Angeklagten eine Falle gestellt. Nachdem er die elf Kisten in seinem Auto verstaut und das Gelände verlassen hatte, wurde er schnell von den Fahndern gestoppt.

Der ehemalige Restaurantbesitzer beteuerte zum Prozessauftakt, dass er die Waren für einen befreundeten Geschäftsmann abgeholt hatte und von dem Inhalt nichts wusste. Dafür sollte er ursprünglich mit 500 Euro entlohnt werden. Allerdings räumte er ein, dass er wegen «viel finanziellem Stress» mit dem Restaurant gesundheitliche Probleme mit starken Schmerzen bekommen habe, die nur mit Opium zu lindern gewesen seien. (dpa)


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