Kind in Hotel in München von Steinstatue erschlagen

| War noch was…? War noch was…?

Ein siebenjähriges Mädchen ist in einem Münchner Hotel von einer Steinstatue erschlagen worden. Weshalb die etwa 200 Kilogramm schwere Figur umkippte, war zunächst unklar, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Den Erkenntnissen nach hatte sich das Kind im Innenhof des Hotels aufgehalten, als das Unglück am Freitag passierte. Mehrere Personen seien durch einen Schrei auf die Situation aufmerksam geworden und hätten das lebensgefährlich verletzte Mädchen befreit.

 

Unter laufender Reanimation sei das Kind in eine Klinik gebracht worden, wo es später starb. Das Mädchen verbrachte mit seinen aus Italien stammenden Eltern seinen Urlaub in München. Die Ermittlungen zu dem Fall dauerten noch an.

Die Angehörigen konnten noch nicht eingehend vernommen werden, sie werden derzeit von einem Kriseninterventionsteam betreut. Berichte italienischer Medien, der Vater sei Augenzeuge des Unglücks gewesen, bestätigte die Münchner Polizei nicht. Er sei aber wohl zumindest in der Nähe gewesen.  Einige Stunden nach dem Unfall schrieb Mutter Valentina P. in den sozialen Medien: „Du bist und bleibst unser Engel. Ruhe in Frieden, Liebe unseres Lebens.“ Daraufhin hagelte es Anteilnahmen. (mit dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.