Knall in der Nacht – Scheiben an israelischem Lokal zerstört

| War noch was…? War noch was…?

Unbekannte haben in der Nacht ein israelisches Restaurant in München angegriffen und Fensterscheiben beschädigt. Die Hintergründe waren zunächst unklar, der Staatsschutz ist nach Polizeiangaben eingeschaltet. Verletzte gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht, die Höhe des Sachschadens war zunächst unbekannt. 

Die Einsatzzentrale der Polizei habe gegen 00.45 Uhr einen Anruf erhalten, wonach es in der Maxvorstadt an dem Lokal drei laute Knallgeräusche gegeben habe, sagte Polizeisprecher Tobias Schenk. Eine Streife stellte demnach vor Ort fest, dass Fensterscheiben des Lokals an drei Stellen defekt waren. 

Womöglich Pyrotechnik eingesetzt 

«Das Besondere bei diesem Einsatz ist die politische Brisanz, die dahintersteckt. Die Betreiber dieses Restaurants sind jüdischen Glaubens», sagte Schenk. Derzeit werde geprüft, ob etwa Pyrotechnik Auslöser für die Knallgeräusche gewesen sein könnte. Weitere Details nannte er zunächst nicht. «Wir ermitteln in alle Richtungen.» 

Auch der Staatsschutz sei involviert, sagte Schenk. Unter dem Begriff «Staatsschutz» laufen Ermittlungen zu politisch motivierten Straftaten.

Die Spurensicherung habe ihre Arbeit noch in der Nacht am Restaurant abgeschlossen, sagte der Sprecher. Nun müssten möglicherweise noch Zeugen befragt werden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof mussten 43 Menschen das Gebäude verlassen. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt. Wie lokale Medien berichten, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude um das Hotel Königshof .

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 55-Jährigen wegen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Betrugs erhoben. Der Mann soll mehr als ein Jahr in einem Berliner Hotel gewohnt und Kosten von über 100.000 Euro nicht bezahlt haben.

Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen Restaurant-Chef in Hamburg im Februar ist ein 36-jähriger Verdächtiger in der Türkei festgenommen worden. Das bestätigte die Hamburger Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte «Bild» darüber berichtet.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof hat die Feuerwehr rund 50 Menschen evakuiert. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt.

Eine originale Cadbury-Schokoladentafel aus dem Jahr 1900 wird in England versteigert. Die Schokolade war Teil einer Aktion von Königin Victoria für britische Soldaten im Zweiten Burenkrieg.

Ein 35-jähriger Mann ist in Wales zu einer Haftstrafe verurteilt worden, nachdem er mit einer gestohlenen Planierraupe in einen besetzten Pub gefahren war. Der Angeklagte hatte sich zuvor über Äußerungen zur Trennung von seiner Ehefrau geärgert.

Eineinhalb Jahre nach einem Feuer in einem Ausflugslokal an der Bevertalsperre hat es dort erneut gebrannt - und diesmal ist die «Zornige Ameise» komplett abgebrannt. Zahlreiche Einsatzkräfte hatten vergeblich versucht, größeren Schaden abzuwenden.