Körperverletzung auf der Wiesn? Ermittlungen gegen FDP-Politiker Dietmar Brockes

| War noch was…? War noch was…?

Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten Dietmar Brockes (FDP) wegen eines Vorfalls auf der Wiesn. Das Verfahren sei wegen des Verdachts der vorsätzlichen Körperverletzung eingeleitet worden, teilte eine Sprecherin der Behörde auf Anfrage mit. Das Landtagspräsidium sei wegen der Abgeordnetenimmunität informiert worden, die Widerspruchsfrist sei abgelaufen. Zuvor hatte der «Spiegel» berichtet.

Hintergrund ist ein Vorfall auf dem Münchner Oktoberfest. Nach früheren Angaben von Brockes hätten zwei Täter, eine Frau und ein Mann, versucht, sein Mobiltelefon zu stehlen. Er habe sie auf frischer Tat ertappt, zur Rede gestellt und zur Beweissicherung fotografiert.

Bei dem Versuch des Duos, das Foto zu löschen, sei es zu einem Handgemenge gekommen, in dessen Verlauf er «die weibliche Person mit der flachen Hand im Gesicht berührt» habe. Brockes hatte damals mitgeteilt, dass er seinerseits Strafanzeige wegen versuchten Diebstahls gestellt habe.

Brockes bestätigte über seinen Anwalt die Aufnahme der Ermittlungen wegen des Vorwurfs der Körperverletzung. Er begrüße, dass die Geschehnisse einer objektiven Aufklärung und Bewertung unterzogen würden. Weitere Angaben zur Sache wollte er «aus Respekt vor der ermittelnden Staatsanwaltschaft» nicht mitteilen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vom NDW-Star zum Hotelier: Der Sänger Markus Mörl (Ich will Spaß) übernimmt gemeinsam mit seiner Familie ein Landhotel in Assmannshausen am Rhein. Die Dokumentation „Raus aufs Land“ zeigt ab Ende Januar, mit welchen finanziellen und baulichen Hürden der Künstler bei seinem Branchenwechsel zu kämpfen hat.

Zwischen Mehlstaub und Stoppuhr arbeitet Lilly Jahn aus Frankfurt jedes Wochenende an ihrem großen Ziel: der Bäcker‑Weltmeisterschaft in Taipeh. Ihr größter Gegner? Die Zeit.

Tränen, verzweifelte Großeltern und ein Angeklagter, der seine Einlassung in einem wichtigen Punkt korrigiert. Der 34. Tag im Block-Prozess war wieder voller Emotionen und überraschender Wendungen.

Acht Kegelbrüder aus dem Münsterland sollen nach einem Brand auf Mallorca für sieben Jahre ins Gefängnis. Ihnen wird vorgeworfen, vom Balkon ihrer Hotelzimmer brennende Zigaretten und Alkohol auf das Schilfdach einer Kneipe geworfen zu haben, das in Brand geriet.

Nach der Entführung der Block-Kinder wurde zeitweise auch gegen Steakhaus-Unternehmer Eugen Block ermittelt. Durch eine Zeugenvernehmung könnte die Rolle des Großvaters wieder in den Fokus rücken.

Am Anfang der Urlaubswoche reißt sich eine Frau auf der Piste das Kreuzband, die Rückreise erfolgt erst Tage später. Warum sie laut einem Urteil dennoch fast die ganzen Hotelkosten zurückbekommt.

Großeinsatz in der Oldenburger Innenstadt: Ein Mann verbarrikadierte sich in einem Hotelzimmer. Die Polizei verhandelte - mit Erfolg.

Reiner «Calli» Calmund ist Geschichte, Joachim Llambi die Zukunft: Die Jury von «Grill den Henssler» wird umgebaut. Neben dem bissigen Tanz-Juror bringt ein Sternekoch kulinarische Expertise ein.

Großeinsatz in der Oldenburger Innenstadt: Ein Mann hat sich zeitweise in einem Hotelzimmer im niedersächsischen Oldenburg verschanzt. Die Einsatzkräfte überredeten den Mann nach einiger Zeit jedoch zum Aufgeben.

Silvester 2023/24 wurden zwei Kinder der Unternehmerin Christina Block entführt. Gab die Mutter selbst den Auftrag? Ihr Anwalt fordert ein Ende des Verfahrens. Er teilt Kritik nach vielen Seiten aus.