McDonald’s-Mitarbeiterin soll Stammkunden als Killer angeheuert haben

| War noch was…? War noch was…?

Eine Mitarbeiterin einer McDonald’s-Filiale in Wolfenbüttel soll versucht haben, einen Stammkunden als Killer anzuheuern. Der Mann sollte den Ex ihrer Tochter ermorden – und dafür 17.000 Euro erhalten. Der Stammkunde sagte zu, ging dann aber umgehend zur Polizei. Mutter und Tochter müssen sich nun vor Gericht verantworten.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, wirft das Landgericht Braunschweig den beiden Frauen versuchte Anstiftung zum Mord vor. Demnach ereignete sich die Tat im November 2022. Damals befand sich die 41-jährige Tochter offenbar mit ihrem Ex-Lebensgefährten in einem Sorgerechtsstreit um das gemeinsame Kind. Laut Staatsanwaltschaft haben die beiden Frauen verhindern wollen, dass der Ex ein Sorge- und Umgangsrecht zugesichert bekommt. Außerdem soll der Mann seine Ex geschlagen und 80.000 Euro aus dem Vermögen der Frau sowie weitere 20.000 Euro aus dem Vermögen der Mutter verspielt haben.

Die 69-jährige Mutter nahm schließlich Kontakt zu dem Stammkunden auf, um herauszufinden, ob sich dieser auf das ungeheuerliche Angebot einlassen würde. Der Mann, ein 31-jähriger Bauunternehmer, zeigte zunächst Interesse und ließ sich das genaue Vorhaben im Detail erklären.

„Die Angeklagte übergab ihm zwei Fotos von Arno S., Namen, Adresse sowie den Schichtplan“, wird Staatsanwalt Hans Christian Wolters in der Bild zitiert. Der vermeintliche Auftragsmörder soll angeblich sogar 10.000 Euro als Anzahlung erhalten haben sowie die Anweisung, den Ex in „Herz, Mund und Kopf“ zu schießen. Doch statt die Tat wirklich auszuführen, ging der Mann zur Polizei.

Die beiden Frauen sitzen derzeit in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen haben sie sich bislang nicht geäußert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Magazin Time Out hat den besten Burger der Welt gekürt. Platz eins geht an ein Restaurant in Tokio, gefolgt von Betrieben in Kapstadt und Madrid.

Nach einem Fahrzeugbrand in der Tiefgarage des Steigenberger Hotels Petersberg in Königswinter musste das Gebäude vorsorglich geräumt werden. Der Hotelbetrieb konnte noch am selben Abend wieder aufgenommen werden.

Ein Hakenkreuz aus veganem Hack sorgt beim AfD-Landesparteitag für Aufregung. Aktivisten hatten sich für die Aktion heimlich in ein Hotel eingebucht. Die Parteiführung reagiert empört.

Ein 37-jähriger Hotelangestellter auf Kreta gerät ins Visier der Ermittler: Verdacht auf Terror-Ausbildung, Sprengstoffpläne und Verbindungen nach Zypern. Was steckt dahinter?

Wer trug Verantwortung beim Inferno von Crans-Montana? Das Betreiberpaar muss sich gemeinsam Fragen stellen – auch zu fehlenden Kontrollen und verschlossenen Fluchtwegen.

Nach dem Diebstahl von drei Pizzen in Gau-Odernheim verfolgten ein Zeuge und der Wirt die mutmaßlichen Täter. Die Polizei stoppte das Fluchtfahrzeug wenig später und stellte weitere mutmaßliche Verstöße des Fahrers fest.

Das Kärntner Weingut Lenzbauer.wine hat 300 Weinflaschen in der Veldener Bucht des Wörthersees versenkt. Die Weine sollen dort ein Jahr lang in rund 30 Metern Tiefe unter Wasser reifen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Eine Frau aus Virginia fordert 1,5 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Outback Steakhouse. Sie gibt an, in einer Filiale auf verschüttetem Kartoffelpüree ausgerutscht zu sein und dabei schwere Verletzungen erlitten zu haben.

Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Berichten zufolge hatte der Mann über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte.