Millionenschaden auf Rügen: Mitarbeiter will Pflanzen entfernen und fackelt Hotel ab

| War noch was…? War noch was…?

Das Feuer im Hotel Eldena im Dorf Lobbe auf der Insel Rügen, bei dem am Dienstag ein Millionenschaden entstand (Tageskarte berichtete), ist auf Arbeiten an dem Hotel zurückzuführen. Das haben Untersuchungen der Polizei und des Brandsachverständigen ergeben, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in Stralsund mitteilte.

Ein Angestellter des Hotels habe am Dienstag Kletterpflanzen an der Fassade «abgeflammt», er wollte die Pflanzen mit Feuer entfernen. Dabei griffen die Flammen auf den Dachstuhl des dreigeschossigen Hauses über.

Das Strandhotel im Südosten Rügens auf der Halbinsel Mönchgut brannte fast vollständig aus. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Sieben Feuerwehren rückten an und verhinderten, dass der Brand in dem Hotel nicht auf die Nachbargebäude mit Ferienwohnungen übergriff.

Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Das Hotel hatte 30 Zimmer, aber zur Brandzeit waren keine Gäste in dem Gebäude. Eine Mitarbeiterin hatte sich retten können.(Mit Material der dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.