Molotow-Cocktails statt Bier: Brauerei hilft im Kampf gegen Putin

| War noch was…? War noch was…?

Derzeit kämpft das ukrainische Volk mit allen Mitteln gegen das russische Militär. Auch die ukrainische Brauerei „Pravda“ aus Lwiw (Lemberg) will seinen Beitrag leisten und produziert aktuell Molotow-Cocktails statt Bier.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll nicht der Chef selbst hinter der Idee stecken, sondern die Mitarbeiter. Viele von ihnen hätten selbst an der Maidan-Revolution teilgenommen oder waren in der Ost-Ukraine im Einsatz.

 

Daher sei sofort klar gewesen, dass sie mithelfen müssten. Bereits am ersten Kriegstag sollen hunderte Molotow-Cocktails hergestellt und ausgeliefert worden sein. Sogar die Brauerei von Carlsberg habe kostenlos leere Flasche zur Verfügung gestellt, erklärt Brauerei-Chef Juri Zastawnij in der Bild-Zeitung.

Zastawnij ist mit seiner Aktion übrigens nicht alleine. „In jedem zehnten oder zwanzigsten Haus in Lemberg werden gerade Molotow-Cocktails gemischt“, so der Brauerei-Chef. Jeder Bürger sei „bis zum äußersten mobilisiert“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Mann, der im Hauptjob vor allem politische Debatten anheizt, lässt inzwischen auch Zwiebeln anschwitzen. Jan Böhmermanns Kochshow-Hommage an Alfred Biolek geht in die nächste Runde.

Zwei Jahre nach dem Einsturz eines Hotels in Kröv an der Mosel mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage gegen einen Ingenieur für Baustatik erhoben. Der Vorwurf laute fahrlässige Tötung in zwei Fällen und fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie Baugefährdung.

In zwei Berliner Hotels werden Gäste überfallen. In beiden Fällen soll der Täter an der Zimmertür geklopft und dann ein Messer gezogen haben. Eine betroffene Frau spricht vor Gericht von einem Trauma.

Im Rhein herrscht Niedrigwasser, die großen Frachtschiffe fahren daher bereits mit weniger Ladung. Nun gibt es auch Folgen für die Personenschifffahrt - in Bonn steht ein Schiff quer auf dem Rhein.

Bei einem Küchenbrand in einer Gastronomie in Lübeck ist am Mittwochabend ein Mensch schwer verletzt worden. Das Feuer griff nach Angaben der Feuerwehr auf Teile der Fassade und des Daches über.

Lange, bevor er als Koch Geld verdiente, besserte Alexander Herrmann sein Taschengeld als Kofferträger auf. Vor allem bei den Bayreuther Festspielen bewährte sich dabei ein kleiner Kniff.

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.

Das Castel Fragsburg bei Meran nimmt einen renovierten Tennisplatz in Betrieb. Die Anlage aus den 1970er-Jahren wurde nach einer langen Phase der Verwilderung für den Hotelbetrieb wieder instand gesetzt.

Neue Erkenntnisse nach der Feuerkatastrophe in Thailand: Ermittler sprechen von blockierten Notausgängen in dem Lokal und möglichen Verstößen gegen Brandschutzauflagen. Derweil steigt die Zahl der Toten.