Mutmaßliche Entführerin: Christina Block bekam Spitznamen

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Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin vor dem Landgericht Hamburg von Spitznamen berichtet, die ihr Team erfand. Die Mitarbeiter einer israelischen Sicherheitsfirma hätten Christina Block intern «Ladybug» (Marienkäfer) oder «Lady C» genannt, sagte die 51-Jährige laut Übersetzung auf Nachfragen der Vorsitzenden Richterin. 

Die Zeugin hatte während ihrer Zeit in Hamburg den fiktiven Namen «Olga» und wohnte im zur Block-Gruppe gehörenden Luxushotel Grand Elysée unter dem Alias-Namen «Doris White». Sie soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft an der Entführung des Jungen und des Mädchens in der Silvesternacht 2023/24 aus Dänemark beteiligt gewesen sein.

Zeugin bekam sicheres Geleit

Laut Anklage war sie «die rechte Hand» des Chefs der Sicherheitsfirma, die für die Entführung verantwortlich gewesen sein soll. Für ihre Aussagen in Hamburg wurde der Frau sicheres Geleit zugesagt.

Die Unternehmerin Christina Block ist angeklagt, die israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihre Kinder vom Wohnort ihres Ex-Manns in Dänemark nach Deutschland zu entführen. Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette «Block House», Eugen Block, beteuert ihre Unschuld. (dpa)


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