Mutmaßliche Entführerin: Christina Block bekam Spitznamen

| War noch was…? War noch was…?

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin vor dem Landgericht Hamburg von Spitznamen berichtet, die ihr Team erfand. Die Mitarbeiter einer israelischen Sicherheitsfirma hätten Christina Block intern «Ladybug» (Marienkäfer) oder «Lady C» genannt, sagte die 51-Jährige laut Übersetzung auf Nachfragen der Vorsitzenden Richterin. 

Die Zeugin hatte während ihrer Zeit in Hamburg den fiktiven Namen «Olga» und wohnte im zur Block-Gruppe gehörenden Luxushotel Grand Elysée unter dem Alias-Namen «Doris White». Sie soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft an der Entführung des Jungen und des Mädchens in der Silvesternacht 2023/24 aus Dänemark beteiligt gewesen sein.

Zeugin bekam sicheres Geleit

Laut Anklage war sie «die rechte Hand» des Chefs der Sicherheitsfirma, die für die Entführung verantwortlich gewesen sein soll. Für ihre Aussagen in Hamburg wurde der Frau sicheres Geleit zugesagt.

Die Unternehmerin Christina Block ist angeklagt, die israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihre Kinder vom Wohnort ihres Ex-Manns in Dänemark nach Deutschland zu entführen. Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette «Block House», Eugen Block, beteuert ihre Unschuld. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Mann bucht sich mit Partnerin und zwei Kindern in einem Berliner Hotel ein. Er beklagt einen abgebrannten Wohnwagen und eine schwere Erkrankung. Über ein Jahr bleibt er - ohne dafür zu bezahlen.

Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron haben sich im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach getroffen. Das politische Gespräch und das gemeinsame Dinner fanden im Vorfeld des 26. Deutsch-Französischen Ministerrats statt.

Ein Dachstockbrand im Hotel Continental Park in Luzern hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Rund 60 Gäste mussten das Hotel verlassen, 120 Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude.

 

Geschmackssinn verloren, offene Finger – Johann Lafer schildert, wie sehr ihn die Chemotherapie belastet. Offen zu sagen, dass er krank ist, habe ihn befreit, sagt der 68-Jährige.

Die Betreiberin des Café Eule im Gleisdreieckpark in Berlin hat für Aufsehen gesorgt, weil sie einem Anhänger der AfD die Bedienung verwehrte. Die Gastronomin, die den Betrieb seit neun Jahren führt, thematisierte den Vorfall in einer Videoreihe auf Instagram.

Der Mann, der im Hauptjob vor allem politische Debatten anheizt, lässt inzwischen auch Zwiebeln anschwitzen. Jan Böhmermanns Kochshow-Hommage an Alfred Biolek geht in die nächste Runde.

Zwei Jahre nach dem Einsturz eines Hotels in Kröv an der Mosel mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage gegen einen Ingenieur für Baustatik erhoben. Der Vorwurf laute fahrlässige Tötung in zwei Fällen und fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie Baugefährdung.

In zwei Berliner Hotels werden Gäste überfallen. In beiden Fällen soll der Täter an der Zimmertür geklopft und dann ein Messer gezogen haben. Eine betroffene Frau spricht vor Gericht von einem Trauma.

Im Rhein herrscht Niedrigwasser, die großen Frachtschiffe fahren daher bereits mit weniger Ladung. Nun gibt es auch Folgen für die Personenschifffahrt - in Bonn steht ein Schiff quer auf dem Rhein.

Bei einem Küchenbrand in einer Gastronomie in Lübeck ist am Mittwochabend ein Mensch schwer verletzt worden. Das Feuer griff nach Angaben der Feuerwehr auf Teile der Fassade und des Daches über.