Neun Tote bei Hotelbrand in indischer Metropole Kolkata

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Bei einem Hotelbrand in der indischen Millionenstadt Kolkata sind nach Medienberichten mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Außerdem seien mehrere Menschen verletzt worden, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien unter Berufung auf die Behörden des östlichen Bundesstaats Westbengalen. Die meisten Opfer seien Gäste aus Bangladesch gewesen. Etwa 60 Menschen hätten aus dem betroffenen Gebäude in einem dicht bebauten Viertel gerettet werden können.

Der Brand brach den Berichten zufolge in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) in einem mehrstöckigen Gebäude aus, in dem sich mehrere Gästehäuser befanden. Die genaue Unglücksursache war zunächst unbekannt. Erste Untersuchungen deuteten laut NDTV darauf hin, dass im dritten Stock eine Kühlanlage explodiert sein könnte. 

Regierungschef: Versäumnisse bei Genehmigungsverfahren 

Erst am Montag waren bei einem Brand in einem Hotel in der Tempelstadt Tarapith in Westbengalen mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. 

Der Regierungschef Westbengalens, Suvendu Adhikar, sprach nach dem Unglück in Kolkata in sozialen Medien von früheren Versäumnissen bei Baugenehmigungsverfahren und dem Ausbau der Infrastruktur in der Stadt und im Bundesstaat. Oft sei die gewerbliche Nutzung von Gebäuden ohne Einhaltung der nötigen Sicherheitsstandards genehmigt worden. (dpa)


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