«Nicht zu warm, nicht zu kalt» - Wie wird das Wetter auf der Wiesn?

| War noch was…? War noch was…?

Bewölkt, trocken, hin und wieder lässt sich die Sonne blicken: So soll nach derzeitigem Stand der Vorhersagen das Wetter zum Oktoberfest-Anstich am Samstag werden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf Anfrage mitteilte. Aber: «Jetzt mit dem zeitlichen Abstand muss man noch ein bisschen vorsichtig sein», sagt DWD-Meteorologe Dirk Mewes.

Zum Start des 191. Oktoberfestes erwartet der DWD deutlich mildere Temperaturen als beim Anstich im vergangenen Jahr. Nach dem Hitzerekord 2025 werden es den Angaben zufolge heuer nur bis zu 20 Grad Celsius. «Nicht zu warm, nicht zu kalt», kommentierte Mewes. Im Augenblick sehe es den Prognosen zufolge eigentlich nicht so schlecht aus. Über den ersten Wiesn-Festtag hinweg rechnet der DWD mit circa sechs Sonnenstunden.

Im vergangenen Jahr war es zum Oktoberfest-Beginn 31 Grad warm - so heiß wie nach DWD-Angaben zum Wiesnstart noch nie. Der Rekord aus dem Jahr 1993 wurde damit gebrochen.

Nachts kühlt es ab

In der Nacht zu Sonntag dürfte es dann noch weiter abkühlen. Die Temperaturen sollen auf 11 Grad Celsius etwa in der Innenstadt fallen, wie der DWD prognostiziert. «Das heißt, die Nachtschwärmer sollten sich dementsprechend dann auch ein bisschen wärmer anziehen», empfiehlt Mewes.

Nach aktuellen Vorhersagen wird auch ein leichter Wind von rund 35 Kilometern pro Stunde erwartet, der über die Theresienwiese wehen könnte. «Aber die Böen halten sich da in Grenzen», sagte Mewes.

Erster Wiesn-Sonntag wird wohl unbeständiger

Der Sonntag zum Wiesn-Auftakt soll laut Vorhersage dann von mehr Wolken geprägt sein. Dem DWD-Meteorologen zufolge ist nicht auszuschließen, dass am zweiten Wiesn-Tag in der Landeshauptstadt dann auch ein paar Tropfen fallen. «Also zumindest so leichten Regen sollte man sich vielleicht schon mal im Hinterkopf bewahren». Nach derzeitigen Prognosen rechnet der DWD am Sonntag mit Temperaturen von um die 22 Grad Celsius.

Das Oktoberfest steigt vom 19. September bis zum 4. Oktober auf der Münchner Theresienwiese. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Neue Erkenntnisse nach der Feuerkatastrophe in Thailand: Ermittler sprechen von blockierten Notausgängen in dem Lokal und möglichen Verstößen gegen Brandschutzauflagen. Derweil steigt die Zahl der Toten.

27 Tote, mindestens 63 Verletzte – ein Brand in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok erschüttert. Laut Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt prüfen die Ermittler unter anderem, ob Notausgänge versperrt gewesen seien und das Lokal die Brandschutzauflagen erfüllt habe. 

Auf ihrem Ryanair-Flug nach Bayern hören Passagiere kurz nach dem Start einen lauten Knall. Eine Fensterscheibe zerbricht, es folgen dramatische Szenen - und ein wohl glimpfliches Ende des Vorfalls.

Am 11. Juli 2025 startete am Landgericht Hamburg der spektakuläre Prozess um die Entführung der Block-Kinder. Was 63 Verhandlungstage später immer noch offen ist.

Kein Ganzkörper-Badeanzug für Musliminnen im Hotelpool? Das wertet die österreichische Justiz als Diskriminierung. Für die Tourismusbranche hat der Fall Signalwirkung.

Tausende protestieren in Tirana gegen Luxus-Resorts im Naturschutzgebiet – und setzen mit rosaroten Flamingos Regierungschef Edi Rama unter Druck. Bahnt sich im kleinen Balkanland ein Umbruch an?

Angebranntes Essen in einer Personalküche hat in Bad Reichenhall einen nächtlichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 250 Hotelgäste mussten das Gebäude verlassen, verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

In einem ehemaligen, leerstehenden Hotel in Boppard-Bad Salzig sind Geschossdecken eingestürzt. Nach der Untersuchung durch einen Fachberater des THW und die Feuerwehr bestehe keine Einsturzgefahr für das Gebäude; Trümmerspürhunde fanden keine Hinweise auf Personen im Objekt.

Kochen mit Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey: Die SPD-Politikerin hat ein kleines Kochbuch verfasst. Sie reagiert damit auf die Bitten ihrer Follower, wie Giffey bei Instagram erklärt.

Ein Kreuzfahrtschiff mit lesbischen, schwulen und bisexuellen Passagieren an Bord darf in der Türkei nicht anlegen. Die Behörden begründen ihre Entscheidung mit «moralischen Werten».