Norovirus Grund für Magen-Darm-Beschwerden nach Imbissbesuch

| War noch was…? War noch was…?

Das Norovirus hat die Erkrankung von weit über 200 Personen am zweiten Aprilwochenende in Neuburg an der Donau ausgelöst. Das teilte nun das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen mit. Im Zentrum der Untersuchungen hatte ein Schnellimbiss gestanden, den die Mehrheit der Betroffenen besucht hatte. Nun stehe aber fest: «Den Betreiber trifft keine Schuld.»

Hygienemängel im Betrieb hätten sich nicht nachweisen lassen, erläuterte das Gesundheitsamts Neuburg-Schrobenhausen unter Berufung auf Ergebnisse der Beprobungen durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Drei von vier Proben des Personals seien positiv auf Noroviren ausgefallen, ebenso eine Oberflächenprobe aus dem Sanitärbereich des Ladens. Auf anderen Oberflächen seien aber keine Viren gefunden worden. Die Auswertung der Lebensmittelproben stehe noch aus.

Gesundheitsamt rät Erkrankten weiter zu konsequenter Hygiene

«Grundsätzlich sind Noroviren in Lebensmitteln schwer nachweisbar, da sie sich dort nicht vermehren», erläuterte Johannes Donhauser, Leiter des Gesundheitsamts. «Nach unserer Erfahrung ist es nicht zu erwarten, dass wir noch ermitteln können, wie das Virus in den Betrieb gelangen konnte.»

Das Gesundheitsamt riet weiter zu konsequenter Hygiene. Erkrankte sollten zudem bis mindestens 48 Stunden nach Abklingen der Symptome zu Hause bleiben. Besonders bei Kindern, älteren Personen und Menschen mit Vorerkrankungen wird bei schweren oder anhaltenden Beschwerden eine zeitnahe ärztliche Abklärung empfohlen. Nach jedem Toilettengang sollten gründlich die Hände gewaschen werden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.