Ordnungsamt in Viersen macht mutmaßlich illegale Gaststätte dicht

| War noch was…? War noch was…?

Die Stadt Viersen hat eine mutmaßlich illegal betriebene Gaststätte in der Innenstadt ausgehoben. Bei einer Kontrolle in der Nacht zum Dienstag hätten Mitarbeiter des Ordnungsdienstes in dem abgemeldeten Lokal mehrere Gäste angetroffen, berichtete die Stadt. «Diese standen an laufenden Spielautomaten, eine Thekenkraft sorgte für die Getränkeversorgung», sagte ein Sprecher. Mehrere Personen hätten versucht, durch versteckte Hinterausgänge zu fliehen. Zusammen mit der Polizei seien die meisten jedoch gestellt worden. Nach dem Fund von Spielutensilien vermutet die Stadt, dass auch illegalem Glücksspiel in den Räumen nachgegangen wurde.

Bei der Kontrolle der Räume fielen Manipulationen an der Strom- und Gasversorgung auf. Ein Mitarbeiter des Ordnungsdienstes erlitt einen Stromschlag, als er sich einem ungesicherten Sicherungskasten näherte. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Stromversorgung wurde noch in der Nacht gekappt. Die Feuerwehr veranlasste, dass auch die Gasleitung im Keller unterbrochen wurde. Das Gebäude wurde zunächst versiegelt. Dessen Nutzung wurde bis auf Weiteres untersagt.

Die Stadt stellte außerdem fest, dass in dem Gebäude «eine Vielzahl von Menschen» lebte, ohne dass für Untervermietungen eine Genehmigung vorlag. «Hier laufen aktuell noch Ermittlungen», sagte der Sprecher weiter. Zuvor hatte die «Neue Rhein Zeitung» über den Fall berichtet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein unbekannter Täter hat in der Nacht auf Donnerstag einen Nachtportier in einem Bonner Hotel mit einer Schusswaffe bedroht und Bargeld erbeutet. Nun sucht die Polizei Zeugen des Vorfalls.

Christina Block hat im Prozess um die Entführung ihrer Kinder noch einmal ausführlich Stellung genommen. Dabei gab sie tiefe Einblicke in Familienkonflikte und korrigierte sich in einigen Punkten.

Nach mehreren Monaten des Schweigens hat die angeklagte Mutter Christina Block im Prozess um die Entführung ihrer Kinder nun wieder das Wort ergriffen. Sie wolle einige Punkte ihrer Aussage aus dem Juli 2025 korrigieren. Mehrmals brach ihr die Stimme weg, als sie über ihre Kinder sprach.

Ein Kunde beschwert sich über ein zu leichtes halbes Brot. Das hat teure Folgen für den Bäckermeister. Jetzt muss jede Scheibe gewogen werden. Macht die Regelung die Kunden glücklich?

Etliche Menschen klagten in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Probleme. Zahlreiche Rettungskräfte rückten an. Mittlerweile ist die Ursache für die Beschwerden bekannt.

Für das Hotel Palace in Luzern war ein angebliches Verkaufsinserat über 275 Millionen Euro aufgetaucht. Das Hotelmanagement dementierte einen Verkauf und bezeichnet das Angebot als vollständig erfunden.

Warum für eine besondere Kelterei in Erfurt nun offiziell göttlicher Segen erbeten wurde – und das gleich auch noch auf ökumenischem Wege.

Berlin erreicht im internationalen Work from Anywhere Index der International Workplace Group den 30. Platz und ist damit die einzige deutsche Stadt in der Top 50. Bangkok führt das weltweite Ranking vor Tokio und Barcelona an.

In der Bamberger Altstadt ist ein Auto in ein Haus gekracht und hat dabei die Außenwand durchbrochen. Wie Augenzeugen vor Ort einer dpa-Reporterin schilderten, fuhr der Wagen zunächst durch den Außenbereich einer Gaststätte

Eigentlich wollen sie in die Berge fahren, doch als bei einer Pause ihre geliebte Katze davonläuft, schmeißt eine Familie ihre Pläne über den Haufen. Nun heißt es Autobahn statt Gipfelkreuz.