Pizza-Streit eskaliert - Erst flog der Karton, dann die Fäuste

| War noch was…? War noch was…?

Erst stimmte offenbar der Belag nicht, dann war eine Pizza den Kunden zu klein - und schließlich rückte die Polizei an. Aus einer Reklamation in einer Pizzeria in Osnabrück soll eine handfeste Auseinandersetzung geworden sein.

Die Kunden hatten über einen Online-Lieferdienst mehrere Pizzen bestellt. Bei der Lieferung gab es offenbar gleich an zwei Pizzen etwas auszusetzen: Eine soll nicht den bestellten Belag gehabt haben, eine weitere soll nach Ansicht der Kunden zu klein gewesen sein. Der Versuch, die Angelegenheit zunächst telefonisch mit dem Betreiber zu klären, blieb offenbar ohne Einigung. Daraufhin suchten die Kunden die Pizzeria persönlich auf.

Wie die Polizei mitteilte, soll der Betreiber zunächst angeboten haben, eine neue Pizza zuzubereiten. Dieses Angebot hätten die Kunden jedoch abgelehnt. Im weiteren Verlauf entwickelte sich aus dem Gespräch ein zunehmend hitziger Streit.

Nach dem derzeitigen Kenntnisstand soll der Betreiber der Kundin zunächst einen mit einer Pizza gefüllten Karton ins Gesicht geworfen haben. Anschließend soll er der Frau mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Auch die Ehefrau des Betreibers soll sich in die Auseinandersetzung eingeschaltet haben. Sie soll ein Tablett gegen den Brustkorb der Kundin gedrückt haben.

Die Polizei nahm den Vorfall auf. Gegen die Betreiber der Pizzeria wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Wie es genau zu der Eskalation kam und welche Umstände dem Streit vorausgingen, ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

500 Euro sollte ein Tavernenbesitzer auf der griechischen Insel Syros zahlen, weil den Beamten der Fisch in seinem Kühlschrank zu frisch erschien, als dass die dazugehörige Rechnung stimmen könnte. Der Wirt ging dagegen vor.

An einer Bar in der Offenbacher Innenstadt hat es am frühen Morgen eine Explosion gegeben. Dabei gingen Schaufensterscheiben der Bar und eines gegenüberliegenden Cafés zu Bruch. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Händler sollen alte Rennpferde mit gefälschten Papieren als Schlachtpferde verkauft haben. In den Niederlanden soll das Pferdefleisch dann zu Snacks wie Fleischbällchen und Kroketten verarbeitet und über den Großhandel vertrieben worden sein.

Wenn ein Passagier an Bord randaliert oder schon vor dem Abheben auffällig ist, gibt es verschiedene Ansätze für die Crew. In seltenen Fällen werden aggressive Passagiere am Sitz fixiert - so ist es kürzlich auf einem American-Airlines-Flug passiert.

Man kennt das in München: Ein paar Tage nach dem Start des Oktoberfests füllen sich Arztpraxen mit hustenden und schniefenden Menschen. Ein kleiner Piks kann das Erkältungsrisiko lindern.e

In einem Gastronomiebetrieb in der Konstanzer Bahnhofstraße ist es zu einem Brand in der Lüftungsanlage und einem Anbau im Küchenbereich gekommen. Alle Personen konnten den Gastronomiebetrieb und die angrenzenden Gebäude unverletzt verlassen.

Der Streit um die Umgestaltung von Figuren auf dem Oktoberfest spitzt sich zu. Aus Protest gegen aus ihrer Sicht erfolgte „Zensurmaßnahmen“ will ein Teil der Schausteller den traditionellen Wiesn-Rundgang boykottieren. Die Stadt München bedauert die Absage.

René Dost ist als Influencer und «XXL-Schnitzelkönig» erfolgreich. Nun zieht Brandenburgs schrillster Gastronom in den «Big Brother»-Container ein. Wovor hat er Bedenken?

Die Ermittler suchen nach Spuren in dem zum Teil niedergebrannten Gebäude. Das leerstehende Hotel hatte immer wieder für Schlagzeilen wegen der «Reichsbürger»-Szene gesorgt.

Das Penck Hotel in Dresden veranstaltete am Samstag ein kostenloses Open-Air-Warm-up auf der Hotelterrasse anlässlich des Konzerts der Toten Hosen. Entgegen der ursprünglichen Planung kam die Band spontan selbst vorbei.