Plötzlich Beauty-Salon bei Facebook– Schweizer 3-Sterne-Hotel gehackt

| War noch was…? War noch was…?

Der Facebook-Account des Hotels Bären in Dürrenroth bei Bern wurde von Unbekannten gehackt. Wer jetzt das Profil des 3-Sterne-Hotels besuchen möchte, landet auf der Seite eines vietnamesischen Beauty-Salons. IT-Experten machen den Betreibern kaum Hoffnung, das Profil zurückzubekommen.

Was in ersten Moment vielleicht harmlos klingt, hat für das Hotel schwere Folgen. Denn die rund 4.500 Follower dürften damit zunächst verloren sein. Laut Experten haben Geschädigte kaum Möglichkeiten, sich gegen den Facebook-Hack zur Wehr zu setzen. Zwar sei eine Strafanzeige wegen Hacking-Straftatbeständen möglich, allerdings befänden sich der Mutterkonzern „Meta“ als auch die Täter im Ausland. „In der Folge werden Ermittlungen häufig erschwert oder sind allenfalls gar nicht sinnvoll möglich“, erklärt Rechtsanwalt und IT-Experte Martin Steiger gegenüber 20min.

Auch der Konzern des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg stehe Betroffenen häufig nicht zur Seite. „Die Betroffenen erhalten in vielen Fällen keine wirksame Unterstützung von Facebook“, so Steiger. Facebook verweist auf Anfrage von 20 Minuten auf seinen Hilfebereich. Hier seien auch die nötigen Schritte im Falle eines Hacks erklärt. Außerdem gäbe es verschiedene Tools und Maßnahmen, die zur „bestmöglichen Kontosicherheit“ beitragen, so ein Konzern-Sprecher. Das betroffene Hotel wollte sich der Zeitung gegenüber nicht äußern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gerichte auf Mallorca sind völlig überlastet. Das bekommen auch die acht Hobbykegler aus dem Münsterland zu spüren, die auf der Urlaubsinsel bereits seit 2022 der Brandstiftung beschuldigt werden.

Die Wiesn steht in den Startlöchern. Welche Temperaturen der Deutsche Wetterdienst zum Beginn des 191. Oktoberfests derzeit vorhersagt, verrät ein Meteorologe.

500 Euro sollte ein Tavernenbesitzer auf der griechischen Insel Syros zahlen, weil den Beamten der Fisch in seinem Kühlschrank zu frisch erschien, als dass die dazugehörige Rechnung stimmen könnte. Der Wirt ging dagegen vor.

An einer Bar in der Offenbacher Innenstadt hat es am frühen Morgen eine Explosion gegeben. Dabei gingen Schaufensterscheiben der Bar und eines gegenüberliegenden Cafés zu Bruch. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Händler sollen alte Rennpferde mit gefälschten Papieren als Schlachtpferde verkauft haben. In den Niederlanden soll das Pferdefleisch dann zu Snacks wie Fleischbällchen und Kroketten verarbeitet und über den Großhandel vertrieben worden sein.

Wenn ein Passagier an Bord randaliert oder schon vor dem Abheben auffällig ist, gibt es verschiedene Ansätze für die Crew. In seltenen Fällen werden aggressive Passagiere am Sitz fixiert - so ist es kürzlich auf einem American-Airlines-Flug passiert.

Man kennt das in München: Ein paar Tage nach dem Start des Oktoberfests füllen sich Arztpraxen mit hustenden und schniefenden Menschen. Ein kleiner Piks kann das Erkältungsrisiko lindern.e

In einem Gastronomiebetrieb in der Konstanzer Bahnhofstraße ist es zu einem Brand in der Lüftungsanlage und einem Anbau im Küchenbereich gekommen. Alle Personen konnten den Gastronomiebetrieb und die angrenzenden Gebäude unverletzt verlassen.

Der Streit um die Umgestaltung von Figuren auf dem Oktoberfest spitzt sich zu. Aus Protest gegen aus ihrer Sicht erfolgte „Zensurmaßnahmen“ will ein Teil der Schausteller den traditionellen Wiesn-Rundgang boykottieren. Die Stadt München bedauert die Absage.

René Dost ist als Influencer und «XXL-Schnitzelkönig» erfolgreich. Nun zieht Brandenburgs schrillster Gastronom in den «Big Brother»-Container ein. Wovor hat er Bedenken?