Pool und Go-Kart-Strecke an Bord - Wie sich Kinder Flugreisen in der Zukunft vorstellen

| War noch was…? War noch was…?

Der Fantasie von Kindern sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, sich Flugreisen in der Zukunft vorzustellen: Eine Booking.com-Umfrage unter 1.000 Kindern in Deutschland im Alter von 6 bis 11 Jahren ergab, dass ein durchsichtiges Dach, um die Sterne zu sehen (37 Prozent), eine Go-Kart-Strecke auf dem Gang (26 Prozent) und eine Zone ohne Erwachsene (24 Prozent) zu den größten Wünschen von Kindern für ihre nächste Flugreise zählen.

Um auf ihrer Reise möglichst viel Spaß zu haben, träumen Kinder auch von einem Pool an Bord (33 Prozent), einer Graffiti-Wand zum Malen (37 Prozent) und einem Bereich für ihre Haustiere, damit diese mitfliegen können (25 Prozent). 33 Prozent möchten das Fliegen selbst in die Hand nehmen und wünschen sich einen Sitzplatz neben dem/der Piloten, um beim Fliegen zu helfen.

Um die Vorstellungskraft von Kindern zum Leben zu erwecken und herauszufinden, wie Flugreisen aussehen könnten, wenn sie für die Planung von Reisen zuständig wären, hat Booking.com das Flugzeug der Zukunft erschaffen – direkt aus Fantasie der Kinder.

32 Prozent der Kinder wollen erstklassigen Service und würden sich von ihren Eltern Snacks in der Luft servieren lassen, wenn es nach ihnen ginge, Und 20 Prozent würden vorziehen, dass der Weihnachtsmann diese Rolle übernimmt. Fast jedes fünfte Kind möchte, dass sein Lieblings-YouTuber ihm Essen und Getränke bringt (19 Prozent), während sich 10 Prozent rächen wollen und ihre Schwester oder ihren Bruder fragen würden, mit ihnen zu fliegen und ihnen ihre Mahlzeit während des Fluges zu bringen.
 

Es geht den Kindern nicht nur um die Unterhaltung an Bord, sondern auch um die Reiseziele. Obwohl 53 Prozent sagten, sie würden den nächsten Flug am liebsten den Mond als Ziel nehmen, haben einige „realistischere“ Erwartungen. Ganz oben auf der Wunschliste der Kleinen ist mit 43 Prozent Australien, um Kängurus und Koalabären zu sehen. Nur etwas weniger (37 Prozent) sagen, dass sie als nächstes die goldenen Strände der Karibik anstreben, 31 Prozent sagen, dass die Malediven auf ihrer Wunschliste stehen, wo sie gerne mit Meeresbewohnern schwimmen und an den wunderschönen Stränden spielen möchten, und 23 Prozent hoffen auf einen Ausflug nach Japan, um schnelle Züge und Roboter zu sehen. Aber es überrascht nicht, dass auch Lappland beliebt ist: 23 Prozent träumen davon, den Weihnachtsmann zu besuchen.

Obwohl 43 Prozent der Kinder es lieben, in der Luft zu sein und Wolken aus der Nähe zu sehen, sind 86 Prozent der Meinung, dass es in Flugzeugen nicht genug für sie zu tun gibt, und 42 Prozent sagen, dass Fliegen Eltern mehr Spaß macht als Kindern.

Während ein Flug zum Mond mit einem Flugzeug voller Hüpfbälle vielleicht nicht möglich ist, sagt die Autorin und Familienexpertin Nora Imlau: „Fliegen kann unglaublich aufregend und vor allem für Kinder ein tolles Abenteuer sein, aber als Erwachsene konzentrieren wir uns oft darauf, so schnell wie möglich am Zielort anzukommen, um an den Strand zu gehen, in den Pool zu springen oder einfach die Reise zu genießen, die wir geplant haben. Viele Eltern kämpfen mit Schuldgefühlen, falls ihre Kinder eventuell die anderen Fluggäste stören. Aber in Wahrheit sind Ihre Kinder einfach nur Kinder, und das Fliegen ist für sie eine aufregende, neue Erfahrung. Manche Menschen wissen nicht mehr, wie es sich anfühlt, ein Kind auf einer aufregenden Reise zu sein, andere haben vergessen, wie es sich angefühlt hat, als sie ähnliche Reisen unternommen haben, und manche Fluggäste schauen Sie vielleicht mit Bewunderung und Herzlichkeit an!   

Die Umfrage von Booking.com zeigt nicht nur die Kreativität von Kindern, sondern auch, dass die Anreise selbst ein wesentlicher und spannender Teil des gesamten Urlaubserlebnis ist und wie genau sie die Zeit auf dem Flug nutzen würden, wenn sie könnten. Reisen soll für alle schön sein. Deshalb ist es so wichtig, bei der Urlaubsplanung auch unseren Kindern ein großes Mitspracherecht einzuräumen und gut zuzuhören, was sie sich wünschen. Sprechen Sie mit ihnen darüber, was ihr Flugerlebnis noch schöner und einfacher machen würde. Kinder in ihren Gefühlen und Bedürfnissen ernst zu nehmen, legt den Grundstein für einen gelingenden Familienurlaub für alle. Als Eltern wollen wir, dass sich unsere Kinder sicher und gut aufgehoben fühlen. Wir können natürlich nicht immer kontrollieren, ob sie auch einmal lauter werden oder wie viel Bewegung sie brauchen. Wenn wir uns unter Druck setzen, die Dinge zu kontrollieren, die wir nicht kontrollieren können, steigt unser Stresspegel. Doch in Wirklichkeit mag es niemand, wenn man ihm sagt, man solle den ganzen Flug über stillsitzen oder ruhig sein."


Zurück

Vielleicht auch interessant

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.