Rätselhafter Tod einer Frau nach Restaurantbesuch

| War noch was…? War noch was…?

In der Oberpfalz überprüft die Polizei, ob der Tod einer Frau mit einem Restaurantbesuch zusammenhängen könnte. Bislang gebe es keine Belege dafür, dass ein Zusammenhang zwischen dem Essen in dem Lokal und dem Todesfall bestehe, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz. Man prüfe dies jedoch derzeit. Im Laufe dieser Woche würden Untersuchungsergebnisse in dem Fall erwartet.

Mehrere Medien hatten berichtet, dass die 46-Jährige nach dem Essen in einem Lokal in Schwandorf über Krankheitssymptome geklagt hatte und wenige Tage später gestorben war. Demnach hatten auch andere Gäste über Unwohlsein geklagt. 

Ermittlungen noch am Anfang

Die Staatsanwaltschaft habe ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, teilte Oberstaatsanwalt Carsten Reichel mit. Man stehe jedoch erst am Anfang der Ermittlungen. Es könne derzeit noch nicht gesagt werden, was für die gesundheitlichen Beschwerden der Gäste verantwortlich sei.

Der Anwalt Philipp Pruy, der den Restaurantbetreiber vertritt, teilte mit: «Aktuell ist nicht ansatzweise klar, ob dem Betreiber des Restaurants ein Vorwurf gemacht werden kann.» 

Nach Angaben des Landratsamtes hatten Kontrolleure in dem Betrieb in der Vergangenheit kleinere Mängel beanstandet, einem Sprecher zufolge aber «nichts Gravierendes». Nun seien Proben entnommen worden, die das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit analysieren werde. Ergebnisse werde das Landratsamt wohl erst gegen Ende der Woche erhalten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Berichten zufolge hatte der Mann über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte.

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.