"Razzia" im Hotel Überfahrt: Fahnder suchen Spuren von Alisher Usmanow

| War noch was…? War noch was…?

Der russische Oligarch Alischer Usmanow steht noch immer im Fokus der deutschen Behörden. Während es im Juni noch um seinen Privatkoch ging, der Geld über eine Firma auf den Britischen Jungferninseln erhalten haben soll (Tageskarte berichtete), besuchten nun die Steuerfahnder das Hotel Überfahrt in Rottach-Egern und hielten nach weiteren Beweisen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung Ausschau. Wie unter anderem der Merkur berichtete, geht es dabei um über eine halbe Milliarde Euro.

Den Berichten zufolge hatte Usmanow viele Nächte im Hotel verbracht. Er miete dort Zimmer wie andere Gäste auch, erklärte er im Sommer der tz. Er habe sich im „einzigartigen Ort Rottach-Egern wie zu Hause gefühlt“. Wie lange genau er diesen Ort zu schätzen wusste, wollten nun die Fahnder wissen und forschten nach Belegen. Sollten es mehr als 182 Tage gewesen sein, hätte er dies dem zuständigen Finanzamt melden und Steuern zahlen müssen.

Usmanow bestreitet die Vorwürfe jedoch. Vielmehr habe er sein Einkommen in Russland besteuert. Wegen eines Abkommens zur Doppelbesteuerung sei er nicht verpflichtet gewesen, in Deutschland Einkommensteuer zu zahlen. 

Der Milliardär besitzt unter anderem Villen am Tegernsee, in Italien und in England sowie eine 600 Millionen Euro teure Yacht in Hamburg. Diese ist derzeit wegen der Sanktionen festgesetzt. Mittlerweile soll sich Usmanow in seine Heimat Usbekistan abgesetzt haben.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Magazin Time Out hat den besten Burger der Welt gekürt. Platz eins geht an ein Restaurant in Tokio, gefolgt von Betrieben in Kapstadt und Madrid.

Nach einem Fahrzeugbrand in der Tiefgarage des Steigenberger Hotels Petersberg in Königswinter musste das Gebäude vorsorglich geräumt werden. Der Hotelbetrieb konnte noch am selben Abend wieder aufgenommen werden.

Ein Hakenkreuz aus veganem Hack sorgt beim AfD-Landesparteitag für Aufregung. Aktivisten hatten sich für die Aktion heimlich in ein Hotel eingebucht. Die Parteiführung reagiert empört.

Ein 37-jähriger Hotelangestellter auf Kreta gerät ins Visier der Ermittler: Verdacht auf Terror-Ausbildung, Sprengstoffpläne und Verbindungen nach Zypern. Was steckt dahinter?

Wer trug Verantwortung beim Inferno von Crans-Montana? Das Betreiberpaar muss sich gemeinsam Fragen stellen – auch zu fehlenden Kontrollen und verschlossenen Fluchtwegen.

Nach dem Diebstahl von drei Pizzen in Gau-Odernheim verfolgten ein Zeuge und der Wirt die mutmaßlichen Täter. Die Polizei stoppte das Fluchtfahrzeug wenig später und stellte weitere mutmaßliche Verstöße des Fahrers fest.

Das Kärntner Weingut Lenzbauer.wine hat 300 Weinflaschen in der Veldener Bucht des Wörthersees versenkt. Die Weine sollen dort ein Jahr lang in rund 30 Metern Tiefe unter Wasser reifen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Eine Frau aus Virginia fordert 1,5 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Outback Steakhouse. Sie gibt an, in einer Filiale auf verschüttetem Kartoffelpüree ausgerutscht zu sein und dabei schwere Verletzungen erlitten zu haben.

Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Berichten zufolge hatte der Mann über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte.