Rekordpreis von 2,8 Millionen Euro für Thunfisch in Tokio

| War noch was…? War noch was…?

Ein riesiger Blauflossenthunfisch ist in Tokio für den Rekordpreis von 510,3 Millionen Yen (rund 2,8 Millionen Euro) versteigert worden. Das 243 Kilogramm schwere Tier wurde bei der ersten Auktion in diesem Jahr auf dem Fischmarkt Toyosu der japanischen Hauptstadt vom Betreiber der Sushi-Restaurantkette Sushizanmai gekauft.

Der Preis entspricht rund 11.413 Euro pro Kilogramm. Der Fisch war in Oma, einem der besten Thunfischfanggebiete des Inselreiches, an der Nordspitze der Hauptinsel Honshu, gefangen worden.

Geschickte PR-Aktion

Nirgendwo wird so viel Blauflossenthun gegessen wie in Japan. Die Fische waren lange Zeit stark gefährdet und teilweise sogar vom Aussterben bedroht, vor allem durch die Überfischung für den Sushi-Markt. Dank strengerer Quoten erholen sich die Bestände zwar langsam, gelten aber weiterhin als bedroht.

Die hohen Preise bei der Neujahrsauktion in Tokio liegen nicht so sehr an der Qualität des Fisches. Vielmehr handelt es sich um eine gezielte PR-Aktion zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres, über die die Medien jedes Jahr berichten.

Thunfisch als Glücksbringer

«Der erste Thunfisch des Jahres bringt Glück. Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen ihn genießen und sich davon beleben lassen können», sagte der Präsident der Restaurantkette, Kiyoshi Kimura. Der Fisch wird filetiert und an Restaurants im ganzen Land verteilt.

Trotz der Rekordausgaben erklärte das Unternehmen laut örtlichen Medien, den Thunfisch zum üblichen Preis an die Kundschaft zu verkaufen. Die Gebotspreise haben sich in den vergangenen Jahren nach einem starken Einbruch durch die Coronavirus-Pandemie erholt. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Traf sich Christina Block kurz vor der Entführung zum Jahreswechsel 2023/24 mit den maskierten Tätern? Diese Frage bestimmt auch den Endspurt des Prozesses. Es fallen scharfe Worte.

Ein unbekannter Täter hat in der Nacht auf Donnerstag einen Nachtportier in einem Bonner Hotel mit einer Schusswaffe bedroht und Bargeld erbeutet. Nun sucht die Polizei Zeugen des Vorfalls.

Christina Block hat im Prozess um die Entführung ihrer Kinder noch einmal ausführlich Stellung genommen. Dabei gab sie tiefe Einblicke in Familienkonflikte und korrigierte sich in einigen Punkten.

Nach mehreren Monaten des Schweigens hat die angeklagte Mutter Christina Block im Prozess um die Entführung ihrer Kinder nun wieder das Wort ergriffen. Sie wolle einige Punkte ihrer Aussage aus dem Juli 2025 korrigieren. Mehrmals brach ihr die Stimme weg, als sie über ihre Kinder sprach.

Ein Kunde beschwert sich über ein zu leichtes halbes Brot. Das hat teure Folgen für den Bäckermeister. Jetzt muss jede Scheibe gewogen werden. Macht die Regelung die Kunden glücklich?

Etliche Menschen klagten in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Probleme. Zahlreiche Rettungskräfte rückten an. Mittlerweile ist die Ursache für die Beschwerden bekannt.

Für das Hotel Palace in Luzern war ein angebliches Verkaufsinserat über 275 Millionen Euro aufgetaucht. Das Hotelmanagement dementierte einen Verkauf und bezeichnet das Angebot als vollständig erfunden.

Warum für eine besondere Kelterei in Erfurt nun offiziell göttlicher Segen erbeten wurde – und das gleich auch noch auf ökumenischem Wege.

Berlin erreicht im internationalen Work from Anywhere Index der International Workplace Group den 30. Platz und ist damit die einzige deutsche Stadt in der Top 50. Bangkok führt das weltweite Ranking vor Tokio und Barcelona an.

In der Bamberger Altstadt ist ein Auto in ein Haus gekracht und hat dabei die Außenwand durchbrochen. Wie Augenzeugen vor Ort einer dpa-Reporterin schilderten, fuhr der Wagen zunächst durch den Außenbereich einer Gaststätte