Restaurantbrand in Troisdorf-Spich führt zu Hotel-Evakuierung

| War noch was…? War noch was…?

Ein Feuer in der Küche eines Gastronomiebetriebes im Gewerbegebiet von Troisdorf-Spich hat in der Nacht zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte geführt. Da das betroffene Gebäude unmittelbar an ein Hotel angrenzt, mussten insgesamt 70 Hotelgäste ihre Unterkünfte vorübergehend verlassen. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden.

Verpuffung schleudert Tür auf Parkplatz

Der Brand brach gegen 2:30 Uhr in den Küchenräumlichkeiten des Restaurants aus. Im Zuge der Brandentwicklung kam es zu einer Verpuffung, deren Druckwelle die Eingangstür des Lokals mehrere Meter weit auf einen benachbarten Parkplatz schleuderte. Bereits während der Anfahrt stellten die Einsatzkräfte eine massive Rauchentwicklung fest. Laut Peter Kern, Sprecher der Feuerwehr Troisdorf, schlugen den ersten Teams beim Eintreffen am Einsatzort bereits Flammen aus dem Gebäude entgegen.

Sicherheitsmaßnahmen für benachbarte Hotelgäste

Aufgrund der starken Rauchentwicklung entschieden sich die Verantwortlichen für eine Evakuierung des direkt angrenzenden Hotels. Die 70 Gäste wurden zunächst auf dem Gelände einer nahegelegenen Tankstelle untergebracht. Feuerwehrsprecher Peter Kern erläuterte die Maßnahme gegenüber dem Westdeutschen Rundfunk wie folgt: "Es gibt zwischen dem Restaurant und dem Hotel zwar keine Verbindung. Wir mussten aber überprüfen, ob nicht doch Brandrauch ins Hotel gezogen ist." Da nach einer Kontrolle keine Verrauchung im Hotel festgestellt wurde, konnten die Gäste noch während der Löscharbeiten in das Hotelfoyer zurückkehren.

Vollständige Zerstörung des Gastronomiebetriebes

Insgesamt waren 65 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Trotz des schnellen Eingreifens konnte nicht verhindert werden, dass das Restaurant durch das Feuer und den Ruß vollständig zerstört wurde. Der Betrieb war erst im Sommer des vergangenen Jahres eröffnet worden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die bislang ungeklärte Ursache für den Ausbruch des Brandes zu ermitteln.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.