Schon wieder deutsche Urlauber auf Mallorca unter Vergewaltigungsverdacht

| War noch was…? War noch was…?

Auf Mallorca stehen erneut deutsche Urlauber unter Vergewaltigungsverdacht. Bereits am Freitag seien zwei Männer auf der spanischen Mittelmeerinsel wegen der mutmaßlichen Vergewaltigung einer deutschen Touristin festgenommen worden, berichtete die Zeitung «Última Hora» am Wochenende.

Die mallorquinische Polizei bestätigte den Vorfall am Montag auf Anfrage. Der Untersuchungsrichter habe die 27-jährigen Deutschen am Samstag unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt. Einer der Beschuldigten habe eine Kaution hinterlegen müssen, hieß es.

Das Opfer soll einen der beiden Deutschen demnach in einem Lokal an der Playa de Palma - dem sogenannten Ballermann - kennengelernt haben. Auf dem Hotelzimmer des Mannes sollen beide einvernehmlichen Sex gehabt und die Nacht gemeinsam verbracht haben.

Am Morgen darauf soll die junge Frau, die mit der Mutter auf Mallorca Urlaub machte, aber vom Freund ihres Bekannten vergewaltigt worden sein. Der Mann, mit dem das Opfer zuvor nach eigener Aussage einvernehmlichen Sex gehabt hatte, soll dabei tatenlos zugeschaut haben.

Der Fall erinnert an eine mutmaßliche Gruppenvergewaltigung im Juli, bei der mehrere deutsche Urlauber auf Mallorca eine 18-Jährige aus Deutschland zum Sex gezwungen oder tatenlos zugeschaut haben sollen (Tageskarte berichtete). Auch in diesem Fall lernte das Opfer einen Mann der Gruppe an der Playa kennen. Von den sechs anfänglich festgenommenen Deutschen befinden sich vier weiter auf Mallorca in U-Haft. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Castel Fragsburg bei Meran nimmt einen renovierten Tennisplatz in Betrieb. Die Anlage aus den 1970er-Jahren wurde nach einer langen Phase der Verwilderung für den Hotelbetrieb wieder instand gesetzt.

Neue Erkenntnisse nach der Feuerkatastrophe in Thailand: Ermittler sprechen von blockierten Notausgängen in dem Lokal und möglichen Verstößen gegen Brandschutzauflagen. Derweil steigt die Zahl der Toten.

27 Tote, mindestens 63 Verletzte – ein Brand in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok erschüttert. Laut Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt prüfen die Ermittler unter anderem, ob Notausgänge versperrt gewesen seien und das Lokal die Brandschutzauflagen erfüllt habe. 

Auf ihrem Ryanair-Flug nach Bayern hören Passagiere kurz nach dem Start einen lauten Knall. Eine Fensterscheibe zerbricht, es folgen dramatische Szenen - und ein wohl glimpfliches Ende des Vorfalls.

Am 11. Juli 2025 startete am Landgericht Hamburg der spektakuläre Prozess um die Entführung der Block-Kinder. Was 63 Verhandlungstage später immer noch offen ist.

Kein Ganzkörper-Badeanzug für Musliminnen im Hotelpool? Das wertet die österreichische Justiz als Diskriminierung. Für die Tourismusbranche hat der Fall Signalwirkung.

Tausende protestieren in Tirana gegen Luxus-Resorts im Naturschutzgebiet – und setzen mit rosaroten Flamingos Regierungschef Edi Rama unter Druck. Bahnt sich im kleinen Balkanland ein Umbruch an?

Angebranntes Essen in einer Personalküche hat in Bad Reichenhall einen nächtlichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 250 Hotelgäste mussten das Gebäude verlassen, verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

In einem ehemaligen, leerstehenden Hotel in Boppard-Bad Salzig sind Geschossdecken eingestürzt. Nach der Untersuchung durch einen Fachberater des THW und die Feuerwehr bestehe keine Einsturzgefahr für das Gebäude; Trümmerspürhunde fanden keine Hinweise auf Personen im Objekt.

Kochen mit Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey: Die SPD-Politikerin hat ein kleines Kochbuch verfasst. Sie reagiert damit auf die Bitten ihrer Follower, wie Giffey bei Instagram erklärt.