Schweizer Markenstreit: B&B vs. BNB

| War noch was…? War noch was…?

Die französische Hotelkette B&B hat sich mit der Dachorganisation der Schweizer Bed-and-Breakfast-Betriebe BnB Switzerland angelegt. Grund für den Streit war das neue BnB-Design, welches nach Ansicht der Hotelkette offenbar zu viele Ähnlichkeiten mit ihrem eigenen Auftritt aufweise. 

"Wir haben mit dem Relaunch unserer Website kürzlich unser Logo abgeändert, von einer viereckigen Umrandung auf ein rundes Format. Wahrscheinlich wollten die B&B-Hotels ein grafisches Alleinstellungsmerkmal für sich reklamieren", vermutete Geschäftsführerin Dorette Provoost in der Handelszeitung

Entscheiden in dem Fall musste am Ende das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE). Das IGE präsentierte im Anschluss zwei Befunde: So würden die Vergleichszeichen in diesem Element hinsichtlich des Sinns übereinstimmen, in Bezug auf das Schriftbild unterschieden sie sich nur unwesentlich, auch wenn die verbalen Elemente der angefochtenen Marke in zwei Schriftarten gehalten seien.

Die Vergleichszeichen wiesen auch hinsichtlich der grafischen Ausgestaltung gewisse Überschneidungen auf. Aufgrund dieser Überschneidungen sei eine gewisse Zeichenähnlichkeit zu bejahen, so das Institut. Abgesehen von dieser Übereinstimmung "in der als banal zu qualifizierenden grafischen Anordnung weisen die Zeichen auf grafischer Ebene deutliche Unterschiede aus". Eine Verwechslungsgefahr sei daher nicht vorhanden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Berichten zufolge hatte der Mann über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte.

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.