Sushi-Terror in Japan: Ekelige Streiche sorgen für Aktienverluste

| War noch was…? War noch was…?

In Japan sorgen Videos, in denen sich vor allem Jugendliche bei ekeligen Streichen in Sushi-Restaurants zeigen, im ganzen Land für Empörung. Die betroffenen Sushi-Ketten kämpfen jetzt sogar mit Börsenverlusten und leiten rechtliche Konsequenzen ein. Auch die hohen Sauberkeitsstandards in Japan werden durch diese Videos infrage gestellt.

Die Videos, die überwiegend in Restaurants mit einem Sushi-Laufband aufgenommen wurden, haben in den sozialen Netzwerken Millionen von Klicks erhalten. In einem Video leckt ein Jugendlicher an einem Flaschendeckel und an dem Rand einer Teetasse, bevor er sie auf das Sushi-Laufband stellt. In einem anderen Video werden fremde Löffel abgeleckt oder vorbeifahrende Sushi-Häppchen mit Wasabi beschmiert.

Die Streiche der Jugendlichen sind jedoch nicht nur eklig. Sie haben auch bittere Konsequenzen für die betroffene Sushi-Kette „Shushiro“. Wie Merkur berichtet, fiel der Börsenwert der Restaurantkette kurz nach Veröffentlichung der Clips in den sozialen Netzwerken um fast fünf Prozent. Mittlerweile geht Shushiro strafrechtlich gegen die Übeltäter vor. Außerdem haben die Filialen Maßnahmen ergriffen, um das Geschirr zu reinigen und zu desinfizieren. Zudem bieten sie landesweit desinfiziertes Geschirr auf Nachfrage an. Einige Restaurantketten haben angekündigt, ihre Sushi-Laufbänder mit Kameras überwachen zu lassen.

Nach der Empörung in den sozialen Medien zeigen viele Nutzer Mitgefühl mit den Betreibern der Sushi-Restaurants. Ein japanischer Sänger und Schauspieler hat seine Solidarität mit Sushiro ausgedrückt und sagte, dass er „ganz bestimmt“ wieder dort essen werde. Auch der japanische Fotograf Tesuya Haneda äußerte sich gegenüber der Nachrichtenagentur AFP in Tokio optimistisch: „Ich denke, das ist nur einmal geschehen – und das heißt nicht, dass es jetzt dauernd passiert.“

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab Juni zeigt das rock’n’popmuseum einen Nachbau von Udos legendärem Hotelzimmer. Anlass ist der 80. Geburtstag des Künstlers, der seit Jahrzehnten an der Alster lebt - aber im Münsterland aufwuchs.

Der Fachbereich „Tourismus & Hospitality“ der IST-Hochschule für Management stellt seine drei Bachelorstudiengänge in neuen Podcasts vor. Jessica Levers und Simon Kellerhoff führen im Gespräch durch die inhaltliche Ausgestaltung der Studiengänge und den Studienverlauf.

Er führte das Team, das die Kinder der Unternehmerin Christina Block entführt haben soll. Doch zuvor will der Zeuge einen Versuch für eine gütliche Einigung zwischen den Eltern unternommen haben.

Er führte das Team, das die Kinder der Hamburger Unternehmerin Christina Block aus Dänemark entführt haben soll. Im Prozess gegen die 52-Jährige sagt der israelische Unternehmer erneut als Zeuge aus.

Binnen weniger Tage werden zwei Restaurants Ziel von Reizstoff-Attacken - in verschiedenen Stadtteilen. Nun prüft die Polizei einen möglichen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen.

Die AfD hat erneut Hotel-Probleme und muss deshalb die Klausurtagung ihrer Bundestagsfraktion verschieben. Das für Februar geplante Strategietreffen der AfD-Bundestagsabgeordneten kann nun erst im zweiten Quartal stattfinden. Ein Ort steht noch nicht fest.

Ist es angemessen, in Kriegs- und Krisensituationen viel Zeit auf gutes Essen zu verwenden? Ja, sagt TV-Koch Tom Franz aus Israel. Gerade dann erfülle Kochen eine wichtige Funktion.

Ein neues Serienprojekt soll die Geschichte eines Israelis und eines Palästinensers erzählen, die in Berlin zusammen ein Restaurant eröffnen. Inspiriert ist der Stoff von den befreundeten Machern des Restaurants «Kanaan» in Prenzlauer Berg.

Nach einer Wanderung in den oberbayerischen Bergen am Spitzingsee finden Gäste eines Hotels ihre Autos ramponiert vor. Waren Kühe die Täter? Ein Fall für die Justiz. Wie ging es vor Gericht aus?

Doris White, George Blue oder John Black: Im Luxushotel der Familie Block haben die mutmaßlichen Entführer unter fiktiven Farben-Namen gewohnt. Das berichtete ein früherer Angestellter, der am Empfang arbeitete, als Zeuge am 29. Prozesstag vor dem Landgericht Hamburg. Es ging auch um die verursachten Kosten.