Thailand: K-Pop-Superstar Lisa löst Hype um Fleischbällchen aus

| War noch was…? War noch was…?

K-Pop-Superstar Lalisa «Lisa» Manoban hat mit einem Fernsehinterview einen noch nie dagewesenen Run auf Fleischbällchen in ihrer thailändischen Heimat ausgelöst. Die 24-Jährige, die seit 2016 Teil des südkoreanischen Girlgroup-Phänomens Blackpink ist, konnte wegen der Corona-Pandemie bereits seit zwei Jahren nicht mehr in ihre Geburtsstadt Buri Ram reisen.

Am vergangenen Wochenende erklärte sie, sie freue sich vor einer möglichen Rückkehr vor allem auf die «Yuen kin»-Fleischbällchen an den Straßenständen vor dem Bahnhof von Buri Ram.

«Die Leute essen sie gleich dort vor Ort, die sind total beliebt», sagte die Sängerin. Das Highlight sei eine spezielle Chilisauce, die nur in dem Städtchen im Nordosten Thailands zu finden sei.

Die Verkäufer des begehrten Street Foods können sich seither vor lauter Andrang kaum retten. Die Zeitung «Bangkok Post» zitierte zwei von ihnen mit den Worten, von wenigen Hundert Baht am Tag sei ihr Verdienst auf mehr als 10 000 Baht (rund 250 Euro) gestiegen. Es gebe plötzlich massenweise Online-Bestellungen für die Delikatesse auch aus anderen Provinzen Thailands. Ob sie das Schweinefleisch lieber gegrillt oder frittiert mag, ließ Lisa derweil offen.

Bordin Ruengsuksriwong von der örtlichen Tourismusbehörde dankte der beliebten Künstlerin dafür, dass sie dem örtlichen Fleischbällchen-Business, das wegen der Corona-Pandemie lange am Boden lag, zu einem solchen Comeback verholfen habe: «Das Geschäft läuft jetzt sogar besser als vor Covid-19.»

Lalisa, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Lisa, ist vor allem in Thailand und Südkorea ein Idol. Ihre Band Blackpink gilt als eine der erfolgreichsten Girl-Bands der Welt. Der Hit «Kiss And Make Up» hielt sich auch in Deutschland wochenlang in den Charts. Kürzlich brachte Lisa ihr erstes Solo-Album heraus. Das Video der Single «Lalisa» wurde auf Youtube innerhalb weniger Tage mehr als 150 Millionen Mal geklickt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Ermittler suchen nach Spuren in dem zum Teil niedergebrannten Gebäude. Das leerstehende Hotel hatte immer wieder für Schlagzeilen wegen der «Reichsbürger»-Szene gesorgt.

Das Penck Hotel in Dresden veranstaltete am Samstag ein kostenloses Open-Air-Warm-up auf der Hotelterrasse anlässlich des Konzerts der Toten Hosen. Entgegen der ursprünglichen Planung kam die Band spontan selbst vorbei.

Wer in Amberg in der Oberpfalz mit dem Auto unterwegs ist, sollte aufpassen: Wegen ausgelaufenen Frittierfetts besteht nach Angaben der Polizei Rutschgefahr auf einer Straße. 

Ein Streit um den Alkoholausschank in einer Gießener Vereinsgaststätte beschäftigt die Justiz. Die Pächter wollen aus Konzeptgründen kein Bier und andere alkoholische Getränke servieren, der Tennisclub hat ihnen deshalb fristlos gekündigt. Nun soll ein Güterichter helfen. Grundsätzliche Fragen stellen sich: Gibt es ein Gewohnheitsrecht auf Alkohol?

Bei einem Brand in einem Gastronomiebetrieb am Wiesbadener Kochbrunnenplatz ist ein Beschäftigter verletzt worden. Nach einem Bericht des Wiesbadener Kuriers handelt es sich bei dem betroffenen Restaurant um das Café del Sol.

In einem leerstehenden Hotel in Bad Lauterberg im Harz ist ein Feuer ausgebrochen. Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um ein Hotel, das in der Vergangenheit mit einer Gruppierung der sogenannten Reichsbürger in Verbindung stand.

Traf sich Christina Block kurz vor der Entführung zum Jahreswechsel 2023/24 mit den maskierten Tätern? Diese Frage bestimmt auch den Endspurt des Prozesses. Es fallen scharfe Worte.

Ein unbekannter Täter hat in der Nacht auf Donnerstag einen Nachtportier in einem Bonner Hotel mit einer Schusswaffe bedroht und Bargeld erbeutet. Nun sucht die Polizei Zeugen des Vorfalls.

Christina Block hat im Prozess um die Entführung ihrer Kinder noch einmal ausführlich Stellung genommen. Dabei gab sie tiefe Einblicke in Familienkonflikte und korrigierte sich in einigen Punkten.

Nach mehreren Monaten des Schweigens hat die angeklagte Mutter Christina Block im Prozess um die Entführung ihrer Kinder nun wieder das Wort ergriffen. Sie wolle einige Punkte ihrer Aussage aus dem Juli 2025 korrigieren. Mehrmals brach ihr die Stimme weg, als sie über ihre Kinder sprach.