Tokio Hotel-Brüder wollen Gefängnis in Hotel, Restaurant oder Club verwandeln

| War noch was…? War noch was…?

Die beiden Tokio Hotel-Brüder Tom und Bill Kaulitz haben sich mit ihrem Podcast “Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood” ein neues Standbein aufgebaut. In der neuesten Folge erklärten sie, dass sie ins Gastgewerbe einsteigen wollen. Ihre neue Geschäftsidee: Sie wollen die ehemalige Justizvollzugsanstalt Salinenmoor in der niedersächsischen Stadt Celle kaufen und diese in einen Nachtclub, Restaurant oder Hotel verwandeln. 

Die beiden prominenten Brüder sind jedoch nicht die einzigen Interessenten für das außergewöhnliche Gebäude. Unter den in Frage kommenden Interessenten führt das Land ein Gebotsverfahren über den Verkauf durch. Der Startpreis liegt bei 250.000 Euro.

Die Justizvollzugsanstalt wurde 1978 errichtet und konnte bis zu 220 Inhaftierte unterbringen. Der mit einer massiven Betonmauer gesicherte Bereich umfasst Unterkunfts-, Verwaltungs- und Versorgungsgebäude sowie Werk- und Lagerhallen. Außerhalb des ummauerten Bereichs befinden sich das sogenannte Haus des offenen Vollzugs, vier Reihenhäuser, einige Werk- und Lagerräume, ein Verwaltungsgebäude, die Kläranlage, ein Funkmast und landwirtschaftliche Gebäude.

Eine Bebauung mit Wohngebäuden kommt dabei nicht in Frage. Vielmehr sind nur solche Vorhaben möglich, die nach den Regelungen für das „Bauen im Außenbereich“ zulässig sind. Denkbar seien somit laut Land zum Beispiel eine landwirtschaftliche Nutzung, ein Gartenbaubetrieb oder Windräder. Ein Hotel, Restaurant oder ein Club, wie es sich die Kaulitz-Brüder vorstellen, scheint also eher unwahrscheinlich. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Castel Fragsburg bei Meran nimmt einen renovierten Tennisplatz in Betrieb. Die Anlage aus den 1970er-Jahren wurde nach einer langen Phase der Verwilderung für den Hotelbetrieb wieder instand gesetzt.

Neue Erkenntnisse nach der Feuerkatastrophe in Thailand: Ermittler sprechen von blockierten Notausgängen in dem Lokal und möglichen Verstößen gegen Brandschutzauflagen. Derweil steigt die Zahl der Toten.

27 Tote, mindestens 63 Verletzte – ein Brand in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok erschüttert. Laut Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt prüfen die Ermittler unter anderem, ob Notausgänge versperrt gewesen seien und das Lokal die Brandschutzauflagen erfüllt habe. 

Auf ihrem Ryanair-Flug nach Bayern hören Passagiere kurz nach dem Start einen lauten Knall. Eine Fensterscheibe zerbricht, es folgen dramatische Szenen - und ein wohl glimpfliches Ende des Vorfalls.

Am 11. Juli 2025 startete am Landgericht Hamburg der spektakuläre Prozess um die Entführung der Block-Kinder. Was 63 Verhandlungstage später immer noch offen ist.

Kein Ganzkörper-Badeanzug für Musliminnen im Hotelpool? Das wertet die österreichische Justiz als Diskriminierung. Für die Tourismusbranche hat der Fall Signalwirkung.

Tausende protestieren in Tirana gegen Luxus-Resorts im Naturschutzgebiet – und setzen mit rosaroten Flamingos Regierungschef Edi Rama unter Druck. Bahnt sich im kleinen Balkanland ein Umbruch an?

Angebranntes Essen in einer Personalküche hat in Bad Reichenhall einen nächtlichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 250 Hotelgäste mussten das Gebäude verlassen, verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

In einem ehemaligen, leerstehenden Hotel in Boppard-Bad Salzig sind Geschossdecken eingestürzt. Nach der Untersuchung durch einen Fachberater des THW und die Feuerwehr bestehe keine Einsturzgefahr für das Gebäude; Trümmerspürhunde fanden keine Hinweise auf Personen im Objekt.

Kochen mit Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey: Die SPD-Politikerin hat ein kleines Kochbuch verfasst. Sie reagiert damit auf die Bitten ihrer Follower, wie Giffey bei Instagram erklärt.