Trockeneis als Dessert - Restaurantbesuch in Indien endet in der Notaufnahme

| War noch was…? War noch was…?

Ein Restaurantbesuch in Gurugram, Indien, endete für eine Gruppe von Gästen in der Notaufnahme. Ihnen wurde als Dessert eine Erfrischung aus Zucker und Gewürzen gereicht, die offenbar auch Trockeneis enthielt. Der Manager des Betriebs wurde inzwischen verhaftet, und nach dem Besitzer des Restaurants wird gefahndet.

Nach Angaben der Polizei hatte die Gruppe das Restaurant am vergangenen Samstag besucht. Nach dem Essen bot ein Kellner ihnen eine kleine Erfrischung an. Sobald sie sie zu sich genommen hatten, begannen ihre Münder zu brennen und zu bluten, erklärte die Polizei der BBC. Anschließend mussten sich die betroffenen Gäste erbrechen. Die Gäste beschuldigen das Restaurantpersonal, sich geweigert zu haben, ihnen zu helfen.
 

Ein Video des Vorfalls, das in den sozialen Medien kursiert, zeigt die Gäste, die vor Schmerzen schreien. Einige versuchen sogar, die Schmerzen mit Eiswürfen und Wasser zu lindern. Das Video wurde selbst von einem der Gäste veröffentlicht.

Außerdem beschuldigen die betroffen Gäste das Personal des Restaurants, da es sich geweigert haben soll, ihnen zu helfen. Angeblich mussten sie selbst in die Notaufnahme fahren. Ein Arzt untersuchte später den Inhalt der Erfrischung und bestätigte der Polizei, dass sie Trockeneis enthielt.

Der Manager des Hotels, in dem das Restaurant sich befindet, wurde laut BBC verhaftet. Der Vorwurf: versuchte Vergiftung „mit der Absicht, Schaden anzurichten“. Nach dem Besitzer wird derzeit noch gefahndet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.