Verdacht auf Norovirus: Großeinsatz in Unterfranken

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Der Verdacht auf Norovirus hat im unterfränkischen Weibersbrunn zu einem Großeinsatz von Rettungskräften geführt. In der Nacht wurden sie unter dem Stichwort «Massenanfall von Erkrankten» zu einem Hotel gerufen, wie die Integrierte Leitstelle mitteilt. Dort waren Magen-Darm-Symptome aufgetreten, die zu einem Norovirus-Infekt passen. 

In dem Hotel waren zu dem Zeitpunkt rund 140 Personen, hauptsächlich aus vier Reisegruppen, wie der leitende Notarzt sagt. Bei einer Befragung hätten 31 über Symptomen geklagt und seien danach untersucht und teilweise mit Infusionen behandelt worden. Insgesamt seien die Symptome aber eher leicht gewesen - niemand musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Infektion wohl eingeschleppt

Laut leitendem Notarzt wird vermutet, dass die Infektion durch ein Mitglied einer Reisegruppe eingeschleppt wurde und sich dann schnell verbreitete. Ob es sich tatsächlich um das Norovirus handelt, ist noch nicht sicher. Es wurden aber Proben genommen, die jetzt untersucht werden. 

Noroviren sind eine der häufigsten Ursachen für akute Magen-Darm-Infektionen. Sie sind hochansteckend und verbreiten sich rasend schnell. Die Viren können von Mensch zu Mensch oder etwa durch verunreinigtes Essen oder Wasser übertragen werden. (dpa)


 

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