Von der Luxusinsel aus arbeiten: Meerblick aus Hotel für 20.000 Euro

| War noch was…? War noch was…?

Home-Office Angebote haben in der Hotellerie Konjunktur. Aber wie wäre mit mobilem Arbeiten mit Meerblick und einem persönlichen Assistenten, dazwischen Yoga-Privatstunden machen und Delfine von der Jacht aus beobachten - während die Kinder betreut sind und die Wäsche gemacht wird? Mit einem solchen Angebot will seit kurzem ein Hotel auf den Malediven, das coronabedingt wochenlang geschlossen war, mobil arbeitende Gäste gewinnen. Doch der Luxus kostet - rund 20 000 Euro für eine Woche und zwei Personen.

Trotzdem gebe es mehrere Interessenten, sagte die Hotelsprecherin. Die Zielgruppe: Superreiche - Firmenchefs, Gründer, Unternehmer, Künstler, Kreative, Kunstkenner oder öffentliche Personen. Deren Alltag sei nicht von Arbeitsstunden definiert und deren Arbeits- und Freizeit gingen oft nahtlos ineinander über, sagte die Sprecherin.

Doch mobiles Arbeiten am Strand geht auch günstiger. So locken andere vom Tourismus abhängige Orte, denen nun die Urlauber fehlen, seit kurzem mit speziellen Visen Menschen an, die mobil arbeiten wollen oder gerade auch müssen. Die Karibikinsel Barbados etwa.

Von der dortigen Tourismusbehörde hieß es, man habe in den vergangenen Wochen knapp 1500 Bewerbungen von Einzelpersonen und Familien für ein solches Ein-Jahres-Visum erhalten, darunter ein Dutzend aus Deutschland. Meist besäßen sie eine eigene Firma, hätten hochrangige Silicon-Valley-Jobs oder sie seien Anwälte.

Fürs Visum müssen die Bewerber angeben, für ihren Lebensunterhalt aufkommen zu können und 2000 (als Einzelperson) bis 3000 Dollar (als Familien) bezahlen. Für ein ähnliches Visum aus Georgien hätten sich rund 600 Bewerber gemeldet, heißt es von der Botschaft des Landes in Berlin.

Und wem es zu aufwendig oder zu teuer ist, digitaler Nomade zu werden, für den gibt es immer noch Palmen-und-weißer-Sand-Hintergrund bei Videoanrufen mit den Bürokollegen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof mussten 43 Menschen das Gebäude verlassen. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt. Wie lokale Medien berichten, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude um das Hotel Königshof .