Was Tim Mälzer bei seinem Burn-Out half

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Tim Mälzer und Johann Lafer pflegen eine enge Freundschaft. Als Mälzer kurz nach dem Beginn seiner Karriere im Jahr 2006 von einem Burn-Out betroffen war, suchte er in dieser schwierigen Zeit Unterstützung bei dem Mann, den er nicht nur als Koch bewunderte.

In dessen Kräutergarten fand Mälzer nicht nur Entspannung, sondern wurde sogar mit Schnitzeln verwöhnt, was ihm das Gefühl gab, liebevoll aufgefangen zu werden. Für Johann Lafer ist in einer Freundschaft vor allem wichtig, die Sorgen und Probleme des anderen ernst zu nehmen, und das tat er in höchstem Maße für den damals 30-jährigen Mälzer.

In den Jahren zuvor hatte Mälzer 500 Fernsehsendungen moderiert, ein eigenes Restaurant eröffnet, in dem er selbst aktiv war, und dabei von morgens bis abends im Einsatz war. Zudem hatte er eine Beziehung zu einer Frau, die auf dem Land lebte. "Und dann gibt es noch diesen Teil, der mir sehr unangenehm ist. Ich habe übermäßig viel getrunken", wie der Koch vor einigen Jahren in der Vox-Show "Der Vertretungslehrer" verriet. Er sei so erschöpft gewesen, dass er Tränen vergoss.

"Burn-out bedeutet, dass du einen an der Klatsche hast. Geistig und körperlich." Er wusste nicht mehr, womit er aufhören sollte. Der Druck der Fernsehwelt habe dazu geführt, dass er seine Wurzeln verlor. Dennoch habe er in dieser schwierigen viel über sich selbst gelernt. Anschließend verbrachte er sechs Wochen in einer Klinik, hörte auf zu trinken und erkannte, dass er sich nicht zu sehr einschränken durfte und ein festes Fundament brauchte. 


 

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