„Weiblicher Körper als Objekt“: Italienisches Hotel serviert Frau als Schoko-Dessert

| War noch was…? War noch was…?

Ein Foto aus einem Hotel in Golfo Aranci auf Sardinen sorgt aktuell in Italien für eine Welle der Empörung. Es zeigt das Dessert-Buffet der Anlage mit verschiedenen Süßspeisen. Und mittendrin: eine leichtbekleidete Frau, die mit Schokolade übergossen und auf dem Tisch drapiert wurde.

Federico Mazzieri, ein Manager aus Mailand, hatte vergangene Woche ein Foto der kontroversen Szene auf LinkedIn geteilt. Das Bild zeigt die Frau in einem Bikini auf einer weißen Tischdecke zwischen Obst und verschiedenen Desserts. Mazzieri, der gemeinsam mit seiner 14-jährigen Tochter seinen Urlaub im Hotel verbrachte, kommentierte das Bild mit den Worten: „Der weibliche Körper als Objekt“. 

Laut t-online sei der Manager sehr schockiert gewesen und seiner Tochter ging es offenbar nicht anders. Wie es in dem Posting weiter heißt, soll sie sich entsetzt an ihren Vater gewandt haben. Ihre Worte: „Papa, wie eklig. Dies ist kein Land, in dem Frauen etwas erreichen können“.

Das Foto ging viral und erregte die Aufmerksamkeit italienischer Politiker. Alessandra Todde, stellvertretende Vorsitzende der Fünf-Sterne-Partei, forderte auf Instagram ein Umdenken in der Gesellschaft durch Bildung und Vorbilder. Laura Boldrini von der demokratischen Partei (PD) bezeichnete das Bild als „primitive Darstellung, die von einem völligen Mangel an Respekt vor Frauen zeugt“.

Wie t-online berichtet, ereignete sich der Vorfall im exklusiven Hotel Voi Colonna in Golfo Aranci. In einem Statement drückte das Hotel sein Bedauern aus und versprach sofortige Maßnahmen, „um mit diesem Vorfall konstruktiv umzugehen und sicherzustellen, dass sich in Zukunft kein Kunde in irgendeiner Weise beleidigt fühlen sollte.“ 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach einer medizinischen Notlage in einem Alsfelder Hotel wurden 13 Personen in Kliniken eingeliefert, fünf davon in kritischem Zustand. Laut Angaben der Polizei wurden das Gesundheitsamt sowie das Veterinäramt des Vogelsbergkreises eingeschaltet, um den Sachverhalt aufzuklären.

In der Rostocker Yachthafenresidenz Hohe Düne kam es am Sonntag zu einem Brand einer Außensauna. Während keine Personen verletzt wurden, entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache.

Es geht um versuchten Mord, versuchten Totschlag und Verstöße gegen das Waffengesetz: Vier Verdächtige sind in U-Haft, einer ist auf freiem Fuß. Die Ermittlungen führen nach Bayern und Niedersachsen.

Stoff, der verbindet – mit einem Hauch Nostalgie: Die Weihe einer DEHOGA-Fahne Bayern soll Zusammenhalt zeigen, wirkt aber ein klein wenig wie ein Gruß aus einer anderen Zeit. Kommentar von Marc Schnerr.

Sie gilt als eines der Wahrzeichen des Hamburger Hafens: Die «Cap San Diego». Der Anfang der 1960er-Jahre gebaute Stückgutfrachter ist ein maritimes Denkmal, das inzwischen auch als schwimmendes Hotel dient. An seinem Erhalt beteiligt sich der Bund.

Ein Mädchen wird aus dem Erlebnisbad Rulantica in Südbaden gelockt und missbraucht. Nun ist der Täter verurteilt worden. Zurück bleiben Albträume und viel Kritik am größten deutschen Freizeitpark.

Rechnungen erst mal nicht zu bezahlen, hat dem Schauspieler schon in Österreich Ärger vor Gericht eingehandelt. Jetzt ist in München ein Strafbefehl rechtskräftig geworden.

Der Trend zur Humanisierung erreicht den Napf: Das neue YouTube-Format „Dog’s Kitchen“ mit TV-Koch Mike Süsser beleuchtet die Parallelen zwischen moderner Gastronomie und hochwertiger Tiernahrung.

Wenige Hotels in Dubai sind so bekannt - und teuer - wie das Burj al Arab. Jetzt kommt es dort im Zuge der Eskalation in der Region zu einem Brand. Das Medienbüro spricht von einem «kleinen» Vorfall.

Entführte Kinder, verfeindete Ex-Ehepartner, angeklagte Promis und frühere Geheimdienstler: Viele Details im Fall Block klingen wie ein übertriebener Krimi. Wie geht der Hamburger Prozess nun weiter?