Wiesn-Chef verteidigt «Skandal im Sperrbezirk» als Kultsong

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Oktoberfestbesucher, die gerne «Skandal im Sperrbezirk» hören, können aufatmen. Wiesn-Chef Christian Scharpf hat auf Instagram klargestellt, dass der Song «natürlich nicht verboten» werde. «Auf so eine Idee wäre ich niemals gekommen. Das Lied ist ein Stück Münchner Musikgeschichte.» Zuvor hatte die Münchner «Abendzeitung» berichtet. 

Eine Musikempfehlung der Stadt Erlangen für die dort stattfindende Bergkirchweih hatte zuvor für Aufregung gesorgt. Die Kommune hatte den Wirten den Verzicht auf zwölf Lieder nahegelegt, die in der Kritik stehen, sexistisch und frauenfeindlich zu sein. Die Empfehlung wurde vielfach kritisiert, vor allem bei «Skandal im Sperrbezirk» von der Spider Murphy Gang hielt sich das Verständnis auf dem Volksfest in Grenzen. 

SPD-Politiker Scharpf bezeichnete das Lied als ein «Stück Münchner Musikgeschichte». «Es setzt sich satirisch und obrigkeitskritisch mit dem strikten Vorgehen der Stadt München in den 80er Jahren bei Prostitution in der Innenstadt und in Wohnvierteln auseinander». Der Song sei seit Jahrzehnten ein echter Kracher, der auf keiner Party fehlen dürfe, auch nicht auf der Wiesn.

Das 191. Oktoberfest findet vom 19. September bis 4. Oktober statt. (dpa)


 

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