Zerschossene Fensterscheiben bei DEHOGA-MV-Präsident - Verdächtiger ermittelt

| War noch was…? War noch was…?

Nach anscheinend wahllosen Schüssen auf Fensterscheiben in Gnoien (Landkreis Rostock) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgestellt. Es handele sich um einen 18-jährigen Gnoiener, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Auf richterlichem Beschluss seien bei einer Durchsuchung bei ihm eine Luftdruckwaffe und Munition sichergestellt worden. Eine der Taten habe der Mann eingeräumt. Zuvor hatte der «Nordkurier» berichtet.

Ende Juni und Anfang Juli waren mehrere Scheiben in Gnoien von Schüssen zerstört worden. Verletzt wurde niemand. Es waren Scheiben an einer Schulsporthalle und kurz danach an einer Schule. Auch hatte sich ein Betroffener gemeldet, bei dem eine Fensterscheibe in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus beschädigt wurde.

Zudem waren die Scheiben eines Nebengebäudes einer Gaststätte beschädigt worden. Das Restaurant gehört dem Bürgermeister Lars Schwarz (CDU), der auch Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga in MV ist. Er hatte Anzeige erstattet. (Tageskarte berichtete)

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Zum Motiv und den übrigen Taten schweigt der Verdächtige laut Polizei. Ballistische Untersuchungen sollen weitere Erkenntnisse bringen. (mit dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.